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Stadt plant viertes Wohngebiet

Ribnitz-Damgarten Stadt plant viertes Wohngebiet

Verwaltung rechnet damit, dass die ersten Grundstücke auf der Ribnitzer Sandhufe ab 2018 verkauft werden können / Anwohner wollen keine Durchfahrtsstraße

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Ribnitz-Damgarten. Die Bernsteinstadt ist bei Häuslebauern beliebt. Zwar vermeidet Bauamtsleiter Heiko Körner das Wort Bauboom, aber es gebe seit Jahren eine erfreulich hohe und stetige Nachfrage.

Wie groß die ist, lässt sich besonders eindrucksvoll im Bereich der Ribnitzer Sandhufe besichtigen. Hier hatte die Stadt im vergangenen Jahr das Wohngebiet Sandhufe III mit 25 Bauparzellen erschlossen. Mehrere Häuser stehen bereits, weitere sind in Vorbereitung. Über 630000 Euro sind in dieses Vorhaben geflossen. Damit war die Sandhufe III im vergangenen Jahr die größte Investition der Bernsteinstadt in puncto Bauvorhaben. Die Erschließungskosten fließen über den Verkauf der Grundstücke wieder in die Stadtkasse zurück.

Mit Sandhufe III ist aber noch nicht das Ende erreicht: In ihrer jüngsten Sitzung haben die Mitglieder des Ausschusses für Stadt- und Ortsteilentwicklung, Bau und Wirtschaft dem Aufstellungsbeschluss über den Bebauungsplan Nr. 88, „Wohngebiet Sandhufe IV“, zugestimmt. Jetzt muss dieser Beschluss nur noch die Stadtvertretung passieren. Vorgesehen sind auf der Sandhufe IV, anlehnend an die Bebauung Sandhufe III, Bungalows und anderthalbgeschossige Wohnhäuser sowie Stadtvillen, erläuterte Bauamtsmitarbeiter Guido Keil den Mitgliedern des Ausschusses bei der Vorstellung des Aufstellungsbeschlusses. Wie viele Bauparzellen genau es sein werden, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Unterm Strich dürften es zwischen 40 und 50 werden.

Mit der Erschließung des Wohngebiets Sandhufe IV soll die gute bauliche Entwicklung von Ribnitz-Süd im Gebiet der Sandhufe fortgesetzt werden, machte Keil deutlich. Sandhufe IV stelle aber auch einen vorläufigen Schlusspunkt dar, weil der Flächennutzungsplan keine weiteren Wohnbauflächen in diesem Teil der Stadt ausweist.

Bauamtsleiter Heiko Körner wies in der Sitzung des Ausschusses darauf hin, dass man erst ganz am Anfang der Planungen stehe. „Planungsverfahren und Erschließung, das dauert. Ich rechne damit, dass wir vielleicht in 2018 mit dem Grundstücksverkauf beginnen können.“

Mit der Erweiterung der Sandhufe durch ein viertes Baugebiet soll auch die verkehrliche Ring-Erschließung Richtung Bodden-Kliniken hergestellt werden. Da gibt es derzeit noch offene Fragen. So befürchten einige Häuslebauer, dass ihr Wohngebiet mit der Fertigstellung der Ringstraße von Autofahrern als Abkürzung zum Krankenhaus genutzt werden könnte. Deshalb ihre Forderung: kein Durchgangsverkehr. „Wir haben diesen Wunsch zur Kenntnis genommen“, so Körner. Es soll versucht werden, sicherzustellen, dass eine Nutzung der Ringstraße vorrangig nur durch Anlieger und den Öffentlichen Personennahverkehr erfolgt. Darüber und über weitere Fragen habe man mit Anwohnern bereits gesprochen, informierte Heiko Körner die Mitglieder des Ausschusses. „Wir werden mit ihnen weiter im Gespräch bleiben“, sagte er abschließend.

Von Edwin Sternkiker

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