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Stromleitungen in Langendamm verschwinden in der Erde

Langendamm Stromleitungen in Langendamm verschwinden in der Erde

Kabel werden straßenbegleitend verlegt / Arbeiten sollen diesen Monat beginnen

Langendamm. Noch wird der Ribnitz-Damgartener Ortsteil Langendamm per Freileitung mit Elektroenergie versorgt. Das wird sich ändern: Die 20-KV-Leitung soll komplett in der Erde verschwinden. Das sehen Pläne der E.dis AG vor. Losgehen sollen die Bauarbeiten in diesem Monat. Das kündigte Siegfried Barnekow von der E.dis AG Plummendorf an. In seinen Händen liegt die Baustellenbetreuung. Ein genauer Bauablaufplan werde von der ausführenden Baufirma an die Stadtverwaltung gegeben, so Barnekow. Den Mitgliedern des Ortsbeirates Langendamm wurde das Vorhaben in ihrer jüngsten Sitzung vorgestellt. Gearbeitet werden soll hauptsächlich in offener Bauweise parallel zur Straße. Wenn das Erdkabel im Boden liegt, wird die Gesamtmaßnahme dann mit dem Rückbau der Freileitung abgeschlossen. Immer dann, wenn im Zuge der Bauarbeiten Stromabschaltungen notwendig sind, werden die Einwohner rechtzeitig darüber informiert. Erfolgen sollen die Abschaltungen jeweils nur abschnittsweise.

Der Ortsbeiratsvorsitzende Udo Voß (CDU) sagte: „Wir begrüßen sehr, dass die E.dis AG in Langendamm investiert. Durch die Verlegung des Erdkabels wird die Versorgungssicherheit verbessert.“ Dies sei um so notwendiger, als ja auch neue Häuser in Langendamm entstehen sollen. Das war für die E.dis mit ein Grund für die Entscheidung, im Zuge der anstehenden Arbeiten auch gleich die zwei alten Trafos durch neue Trafostationen zu ersetzen, erläuterte Barnekow.

Die Mitglieder des Ortsbeirates seien nicht nur froh darüber, dass sich die Versorgungssicherheit verbessern wird. Wenn die alten Betonmasten und die überirdische Stromleitung verschwinden, dann gewinne auch das Ortsbild. Die Arbeiten an der Verlegung der Erdkabel sind abgestimmt mit den geplanten Straßenbaumaßnahmen im Heideweg. Barnekow: „Um zu vermeiden, den sanierten Heideweg aufzureißen, führen wir unsere Arbeiten vor Beginn der Straßenbauarbeiten durch.“

Über die Sanierung des Heideweges wurde lange und kontrovers diskutiert (OZ berichtete). Zwar liege die Baugenehmigung der Kreisverwaltung noch nicht vor und man warte auch noch auf den Fördermittelbescheid für die Bushaltestelle, aber man gehe davon aus, dass mit den Bauarbeiten planmäßig in diesem Jahr begonnen werden könne, sagt Bauamtsmitarbeiter Heiko Werth.

Aus Sicht des Bauamtes sei die günstigste Zeit dafür im Sommer und damit in den Schulferien, sodass man damit von vorn herein Problemen mit dem Schulbusverkehr aus dem Wege gehen könne. Auch hoffe man, im Sommer weniger Probleme mit dem Wasser zu haben. „Wir tun alles, um endlich die Straße zu bekommen“, so Udo Voß.

Von Edwin Sternkiker

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