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Wurden Teile des Bernsteinzimmers nach Ribnitz gebracht?

Ribnitz-Damgarten Wurden Teile des Bernsteinzimmers nach Ribnitz gebracht?

Der Deutsch-Kanadier Jonny Johanny behauptet, nach Ende des Zweiten Weltkriegs Bernstein von Paneelen entfernt zu haben. Die Paneele wurden in Kisten mit der Aufschrift „Reichseigentum“ angeliefert.

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Seit 1999 befindet sich dieses Paneelteil mit dem preußischen Wappenadler in der Ausstellung des Deutschen Bernsteinmuseums in Ribnitz. Gefertigt wurde dieses Bernsteinmosaik in der Bernsteinzimmer-Werkstatt in Puschkin bei St. Petersburg. 

Quelle: Edwin Sternkiker

Ribnitz-Damgarten. Sind Teile des sagenumwobenen Bernsteinzimmers nach Ribnitz-Damgarten (Vorpommern-Rügen) gelangt? Laut dem Deutsch-Kanadier Jonny Johanny könnte es so gewesen sein. Der heute 85-Jährige arbeitete direkt nach Ende des zweiten Weltkriegs beim Ribnitzer Goldschmiedemeister Walter Kramer. Dort habe er im Auftrag sowjetischer Offiziere Bernstein von Paneelen gelöst. Diese Paneele seien in Kisten mit der Aufschrift „Reichseigentum“ angeliefert worden. Dass es sich um Teile des Bernsteinzimmers gehandelt haben könnte, sei dem damals 14-Jährigen erst viel später klar geworden.

DCX-Bild

Der Deutsch-Kanadier Jonny Johanny behauptet, nach Ende des Zweiten Weltkriegs Bernstein von Paneelen entfernt zu haben. Die Paneele wurden in Kisten mit der Aufschrift „Reichseigentum“ angeliefert.

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Immer wieder tauchten in der Vergangenheit Hinweise auf, dass das Bernsteinzimmer ins Landesinnere gebracht worden sein könnte. 2009 berichtete der Autor Günter Wermusch, einen Piloten ausfindig gemacht zu haben, der Kisten mit dem Bernsteinzimmer auf die Halbinsel Wustrow bei Neukukow geflogen haben will.

Das Bernsteinzimmer, das als „Achtes Weltwunder“ bezeichnet wird, befand sich seit Anfang des 18. Jahrhunderts zwei Jahrhunderte lang im Katharinenpalast in Zarskoje Selo bei Sankt Petersburg. 1941 brachte es die Wehrmacht nach Königsberg, wo es ab 1942 im Königsberger Schloss ausgestellt wurde. 1944 soll es in Kisten verpackt im Keller des Schlosses eingelagert worden sein. Danach verliert sich seine Spur. Seit Jahrzehnten wird danach gesucht. Unüberschaubar ist mittlerweile die Zahl der Orte, wo das Bernsteinzimmer verborgen sein soll.

Von Robert Niemeyer

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