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Zeit, sich die Hände zu reichen

Stralsund Zeit, sich die Hände zu reichen

Beim Friedensgebet in der Marienkirche steht Nächstenliebe im Mittelpunkt

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Martina Steinfurth von der katholischen Gemeinde verlas beim ökumenischen Friedensgebet in St. Marien die Fürbitten.

Quelle: Christian Rödel

Stralsund. Frieden, Freiheit, Freundschaft und Fußball passen zusammen – und der Enthusiasmus im Rahmen der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich erreicht nun auch die Gotteshäuser.

Die verbindende Kraft der Fußball-EM öffnet Herzen, ebenso wie der Eurovision Song Contest in Stockholm. Davon ist Thomas Nitz, Mitorganisator der allmonatlichen Friedengebete, am Montagabend in der Marienkirche überzeugt. Die ESC-Siegerin Jamala, deren Lied vom Leid des ukrainischen Volkes erzählte, hatte zehn russische Stimmen bekommen, 12 ukrainische. „Das sind ausgestreckte Hände“ , so Nitz. Positive Signale und Botschaften gelte es, nach seiner Meinung, zu erkennen. „In einer Zeit, in der Attentate fast alltäglich sind, kaum noch wahrgenommen werden, ist es wichtig, sich berühren zu lassen“, meinte der ehemalige CDU-Landtagsabgeordnete. „Diejenigen wahrzunehmen, die in Unfrieden leben, denen das Nötigste fehlt, sei das Gebot der Stunde“, betonte der katholische Pfarrer Andreas Sommer. Waffen zu produzieren, weil das Arbeitsplätze schaffe, sei die falsche Art der Berührung. Das diene weder dem Frieden noch dem Leben. Dem aber dient der Sport und so berichtete der ehemalige Ringer und Ex-Volkswerftbetriebsrat Manfred Mielke von einem Stralsunder Kinderwettkampf, an dem kürzlich auch arabische Mädchen teilnahmen. Völlig unkompliziert seien die Kinder miteinander umgegangen und haben sich die Hände gereicht. An den Kindern sollten sich die Politiker orientieren und in sie sollten sie investieren, lautete Mielkes Fazit.

Christian Rödel

OZ

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