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Zingst knipst zum Saisonstart das Licht an

Zingst Zingst knipst zum Saisonstart das Licht an

Musik, Laser, Raketen und Wasser: Mehr als 10000 Besucher kamen zum „9. Lichtertanz der Elemente“

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Mehr als 10000 Besucher kamen zum „9. Lichtertanz der Elemente“ an der Seebrücke in Zingst.

Quelle: Frank Burger

Zingst. „Aufstellung bitte — zum Lichtertanz der Elemente 2016!“ Als die Aufforderung Sekunden vor dem Startschuss der „Lichtertanz der Elemente“-Show an der Zingster Seebrücke über den Strand hallte, hatten sich bereits 10000 bis 12 000 Zuschauer bereitgestellt, um dem alljährlichen Frühjahrs-Spektakel mit Musik, Laser, Raketen und Wasser zu folgen. „Zingst knipst das Licht an“ und eröffnet damit die Saison des neuen Jahres.

Was es heißt, wenn Zingst das Licht anknipst, zeigten die Tausenden Menschen, die aus ganz Deutschland und sogar aus dem Ausland gekommen waren, am Strand mit ihren Handys. Ein beeindruckendes Lichtermeer, das sie nach Aufforderung durch den Moderator mit ihren kleinen Handys fabrizierten. Max K. Schaub (65) kam aus Basel und hatte die längste Anreise. Er gehörte zu den Finalisten eines Fotowettbewerbes und hatte gemeinsam mit anderen Foto-Enthusiasten auf einer Plattform Stellung bezogen, um das beste Bild des Abends zu schießen. „Ich bin zum ersten Mal hier in der Region. Es ist wunderbar.“

Ein wenig Geduld mussten die Zuschauer schon haben, denn der Start der Show wurde um eine halbe Stunde nach hinten verlegt. Die Lichtverhältnisse sollten schon stimmen. Dann ging es los und die furiose Show, von der Hanseatischen Event Agentur GmbH kreiert, startete mit dem Radetzky-Marsch in den Abend. Zum ersten Mal wurden beide Seiten der Seebrücke bespielt. Zwei Wasserwände dienten als Leinwand für die sechs Laseranlagen, 150 Kilogramm Pyrotechnik wurde in die Luft geschossen und Musik von Klassik bis Rock untermalte den Lichtertanz.

Immer wieder spendeten die Zuschauer Szenenapplaus, wenn ein ganz besonderes Pyrobild effektvoll den Himmel erhellte, oder wenn die Laserstrahlen Bilder zauberten, die manchem den Mund offen stehen ließ.

Für Horst (63) und Linda (34) Kreideweiß aus Kreischa war der Abend der Beginn ihres Osterurlaubs in Zingst. Das Paar wollte sich zum Frühjahrsbeginn etwas ganz Besonderes als Hochzeitsreise leisten und entschied sich für Zingst. „Wir haben alles richtig gemacht. Solch eine Show ist ein wunderbarer Frühjahrsauftakt“, zeigte sich Linda Kreideweiß begeistert. 25 Minuten zog der „9. Lichtertanz der Elemente“ die staunenden Besucher in seinen Bann. Ganz zum Schluss gaben die kreativen Pyrotechniker noch einmal alles: Über einen Laserteppich, der sich immer mehr in einen Kelch verwandelte, schossen sie ganz neue, fantasievolle Bilder in den Nachthimmel. „Zingst — ein eigenes Lebensgefühl“ — kam dazu aus den Lautsprechern.

Gundula Wett war begeistert: „Wir sind mit einer ganzen Busladung Frauen gekommen. Mit einer Tagestour auf die Halbinsel Fischland-Darß- Zingst feierten wir den Frauentag noch einmal ausgiebig.

Es war bisher wunderbar, aber dieser Abschluss toppt doch noch einmal alles“, erklärte die 49-Jährige. „Ein Wasserballett aus Farben, Glanz, Feuer und Wassertröpfchen. Eine geniale Projektionsfläche, so einfach und doch so unglaublich synchron mit der Musik!“

Nach dem letzten Ton der Musik schoben sich die zufriedenen Massen geordnet vom Strand und strebten einer beschwingten Nacht entgegen. In zehn Gaststätten boten Bands Livemusik bis fast in den Morgen.

Und all die, die gleich nach Hause über die Meiningenbrücke fuhren, produzierten den letzten „Lichtertanz der Elemente“: Von Zingst bis zur Brücke sorgten die Scheinwerfer der Autoschlange noch lange für ein ungewöhnliches Leuchtband. Alle Insassen werden die langsame Abfahrt gelassen genommen haben, schließlich hatten sie einen erlebnisreichen Abend hinter sich.

Jede Menge „Zündstoff“

150 Kilogramm Raketen wurden beim „9. Lichtertanz der Elemente“ in den Himmel geschossen, 150 Meter hoch flog die höchste.

6 Laseranlagen sorgten für die Lichtshow und 80 Scheinwerfer strahlten in die Nacht.

2 Wasserwände , 15 Meter breit und 8 Meter hoch, wurden aufgestellt. 10 000 bis 12 000 Zuschauer wurden geschätzt. Zum ersten Mal wurde die Seebrücke zweiseitig bespielt.

Von Frank Burger

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