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19000 Überstunden im Amt

Südstadt 19000 Überstunden im Amt

Gewerkschaft mahnt mehr Stellen für Berufsfeuerwehr an

Südstadt. Würden Rostocks Feuerwehrleute ihre Überstunden alle auf einmal abbauen, hätte das für die Stadt katastrophale Folgen: Denn dann würde die komplette Berufsfeuerwehr – alle 319 Retter – eine Woche lang zu Hause bleiben. Insgesamt 19000 Überstunden haben die Rettungskräfte nach Angaben der Gewerkschaft BTB (Bund der Technischen Beamten und Beschäftigten) angehäuft – weil bei der Berufsfeuerwehr einfach Personal fehlt. Die Stadtverwaltung kündigt aber bereits an, aufstocken zu wollen.

 

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Brand in Rostock: Die Berufsfeuerwehr ist jeden Tag ge- fordert. FOTO: ANDREAS MEYER

„Wir erwarten von den Verantwortlichen kein Zeitspiel, sondern aktives Handeln – um Mehrarbeit abzubauen und neue Überstunden auf ein Minimum zu reduzieren“, so Udo Dannhauer aus dem BTB-Landesvorstand. Denn der Stadtspitze sei spätestens seit Anfang 2016 klar, dass Personal bei der Berufsfeuerwehr fehlt. Dennoch soll es 2017 nicht mal eine ganze Stelle mehr geben. „Kein Amt beim Dienstherrn Hansestadt Rostock hat auch nur annäherungsweise so viele Mehrstunden auf dem Konto wie die Berufsfeuerwehr“, sagt Dannhauer. Ein Problem in der Hansestadt sei der Rettungsdienst: Weil ein privater Rettungsdienst derzeit seine Aufgaben nicht im vollen Umfang erfülle, müsse die Feuerwehr aushelfen.

Das Rathaus kündigt Besserung an: „In der vergangenen Woche wurde ein gemeinsamer Fahrplan zur Umsetzung des Personalbedarfs erarbeitet“, sagt Stadtsprecher Ulrich Kunze. Um alle Aufgaben der Wehr erfüllen zu können, müssten allerdings insgesamt zwölf neue Stellen im Brandschutz- und Rettungsamt geschaffen werden. Auch in puncto Überstunden-Abbau habe die Stadt reagiert: 2013 habe es sogar mal 30000 Mehrstunden im Amt gegeben. „Wir schaffen jetzt zusätzliche befristete Stellen.“ am

OZ

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