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2066 Hunde wedeln um Anerkennung

Schmarl 2066 Hunde wedeln um Anerkennung

Züchter aus 15 Ländern präsentieren ihre Lieblinge / Großer Andrang bei Ausstellung in Hansemesse

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Janine und Thomas Theuermeister bereiten ihren Riesenschnauzer „Cally vom Schwanenteich“ für die nächste Wertungsrunde vor.

Quelle: Fotos: Doris Deutsch

Schmarl. Einlass nur mit gültigem Impfpass. Ordner der 14. Internationalen Rassehunde-Ausstellung in der Hansemesse in Schmarl haben am Wochenende Tausende dieser gelben Dokumente der Vierbeiner gesichtet. Nicht nur die 2066 Hunde 256 verschiedener Rassen, die sich den prüfenden Augen der Juroren in den Ringen gestellt haben, wurden kontrolliert, auch für die vielen Besucherhunde musste ein Gesundheitszeugnis vorgelegt werden. Hundezüchter aus ganz Deutschland, aus Dänemark, Schweden, Polen, Tschechien, Italien, aus insgesamt 15 Ländern hatten ihre Lieblinge zur Ausstellung angemeldet. Golden Retriever, Labrador Retriever, Beagle, Eurasier, Whippet und Berner Sennen waren am häufigsten vertreten. Allein mussten sich hingegen im Ring unter anderem ein Österreichischer Pinscher und ein Slowakischer Rauhbart beweisen.

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Züchter aus 15 Ländern präsentieren ihre Lieblinge / Großer Andrang bei Ausstellung in Hansemesse

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Auch die Konkurrenz der „Bologneser“, kleine, weiße Gesellschaftshunde italienischen Ursprungs, ist übersichtlich. Unter vier Hunden erweist sich „Isabelle von Ma-Ro“ als Rassebeste. „Es gibt nur acht Züchter in Deutschland“, sagt Margit Rohne aus Leipzig, die seit 34 Jahren Bologneser hält. „Die sind ganz lieb, kleffen nicht, haaren nicht“, erzählt die 67-Jährige.

Der weiße Großpudel „Blue“, ein Samarcanda Highlander Laird, hat bei der Bewertung ein Vorzüglich1 erhalten. „Fürs oberste Treppchen hat es heute nicht gereicht“, sagt Besitzerin Sabine Zitzow aus der Nähe von Berlin. „Er ist noch so verspielt.“ Für die Ausstellung hat sie ihrem Zweijährigen einen Continental Clip geschoren. Sabine Zitzow kommt regelmäßig zur Hundeausstellung nach Rostock. „Es ist ein schönes Ambiente hier und nicht so weit weg“, sagt sie, „außerdem ist Mecklenburg-Vorpommern meine Heimat, ich stamme aus Greifswald.“

Für den schwarzen Riesenschnauzer „Cally vom Schwanenteich“ ist es die erste große Ausstellung. Janine und Thomas Theuermeister aus Groß Schwiesow bürsten dem neun Monate alten Vierbeiner noch das Fell vor dem nächsten Auftritt. „Das Styling muss stimmen“, sagt Frauchen: „Er ist gerade in die Jugendklasse gerutscht und ist im ersten Ring Best of Breed, Rassebester, geworden.“

Mehr als 25000 Besucher kommen am Wochenende in die Hansemesse, um Hunde zu bewundern, das Bühnenprogramm zu erleben und an den 65 Messeständen für ihren tierischen Freund zu shoppen. Tim Steinhauf aus Wesel am Niederrhein bietet an seinem Stand alles, was das Hundeherz begehrt – Leckerchen, Halsbänder, Näpfe, Liegeplätze. Der Chef von Steinis Petshop kommt von Anfang an nach Rostock:

„Es ist eine schöne Ausstellung, nicht so groß. Das Messeteam ist sehr freundlich.“

Mit einem schönen Halsband, Hundewurst und Kuscheldecke kehrt Pekinese „Whoopi“ heim nach Schwerin. Chiara Gehrmann (17) besucht mit ihren Eltern die Hundeschau. Die vier Monate junge Hündin trägt sie auf dem Arm. Die muss nun zum kostenlosen Gesundheitscheck der Tierklinik Rostock. Dr. Franziska Sonnen untersucht das Leichtgewicht (2,8 Kilo). „Whoopi macht einen guten Eindruck“, beruhigt sie die Besitzerin.

Der beste Hund der Ausstellung, „Best in Show“, ist in diesem Jahr „Catch my spirit’s first Lady“, ein Samojede, der mit seiner Besitzerin aus Norwegen angereist ist und sich mit den besten rassetypischen Merkmalen den Titel holt. „Die Ausstellung war ein voller Erfolg“, ist Projektleiterin Juliane Turloff gestern Abend zufrieden: „Es gab viel zu sehen. 25508 Besucher waren da, mehr als im Vorjahr.“

Doris Deutsch

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