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210 Einsätze für die Wasserwacht

Warnemünde 210 Einsätze für die Wasserwacht

DRK-Retter mussten vier Menschen wiederbeleben / Ausbildung für 2017 beginnt

Warnemünde. Die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) zieht Bilanz. 210 Mal mussten die Retter in der vergangenen Saison Erste Hilfe leisten. Trotz des verhaltenen Sommers: „Ein ganz normaler Schnitt“, sagt Stefanie Kasch, Sprecherin des DRK-Kreisverbandes Rostock. Jetzt bereiten die Retter den nächsten Sommer vor.

Auf zwölf Türmen in Warnemünde und Markgrafenheide haben die Rettungsschwimmer gesessen und aufgepasst, dass nichts passiert. Und wenn doch, musste es schnell gehen. 174 freiwillige Helfer, viele von ihnen waren aus ganz Deutschland an die Küste gekommen, haben mehr als 22000 Stunden am Strand geleistet. Der größte Teil seien chirurgische Einsätze gewesen, sagt Manuel Brumme, Wasserwacht-Koordinator – „etwa drei Viertel.“ Die Fälle reichen von kleinen Schnittwunden bis zum gebrochenen Fuß. Einsätze wegen zum Beispiel Herz- und Kreislaufproblemen machen laut Brumme etwa zehn Prozent aus. Bergungen aus dem Wasser zählte das DRK extra, sagt Brumme. Sieben mal haben die Helfer Schwimmer aus dem Wasser retten müssen. 28 Mal musste der Rettungsdienst anrücken.

„Reanimationen sind besonders für die jungen Kameraden Extremsituationen“, berichtet Brumme. Solche Einsätze brauchen länger, um verarbeitet zu werden. In vier Fällen mussten die Helfer Menschen wiederbeleben. Positive Höhepunkte seien hingegen Hanse Sail und Warnemünder Woche gewesen, sagt Koordinator Brumme.

„Auch in dieser Saison konnten wir auf den Einsatz der Rettungsschwimmer zählen“, sagt Matthias Fromm, Rostocks Tourismusdirektor. „Die Wasserwacht ist für uns nicht nur ein verlässlicher Partner in der Absicherung des Badebetriebs.“ Die Retter seien auch Kooperationspartner bei der Sensibilisierung und Aufklärung über Baderegeln. Und dazu braucht es Nachwuchs. Herbst und Winter nutzt das DRK, um neue Rettungsschwimmer zu schulen . Am 14. Oktober beginnt die Ausbildung in der Neptun- Schwimmhalle.

phs

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