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25 Jahre: Fleisch und Salat für Jubilare

GELBENSANDE 25 Jahre: Fleisch und Salat für Jubilare

1991 wurde das Pflegeheim in Gelbensande übernommen / Viele Mitarbeiter sind von Anfang an dabei

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Geschäftsführerin Dr. Heike Fritsche-Huth steht für ihre Mitarbeiter am Grill.

Quelle: Mathias Otto

Gelbensande. Jubiläumswelle in Gelbensande: Fast auf den Tag genau vor 25 Jahren wurde das Gelbensander Pflegeheim von Dr. Heike Fritsche-Huth übernommen und in Charlottenhof umbenannt. Aber nicht dieses Datum stand bei einer Feier im Vordergrund, sondern das Personal. Einige der knapp 90 Mitarbeiter sind von Anfang an dabei, viele weit mehr als 20 Jahre lang. Für ihre Treue wurde ein deftiges Grillfest organisiert. Die Jubilare bekamen zudem Blumensträuße und Gutscheine.

Irene Barg, eine der dienstältesten Kollegen, kennt diese Pflegeeinrichtung noch aus DDR-Zeiten. Seit 1978 ist sie dort schon beschäftigt. „Wo heute die Gebäude standen, war damals nur Wildnis“, beschreibt sie. Erst ab 1993 bekam diese Einrichtung einen neuen Anbau und vergrößerte sich von 43 auf 121 Betten. Angefangen wurde dort mit 23 Mitarbeitern, mit dem Neubau konnte der Charlottenhof 34 weitere beschäftigen. „Das war damals aus wirtschaftlicher Sicht enorm wichtig. Einige Leute standen nach der Wende ohne Job da, weil Einrichtungen und Praxen entweder geschlossen oder Mitarbeiter entlassen wurden“, sagt Irene Barg.

Das bestehende Team musste sich damals mit den neuen Kollegen erst zusammenfinden. „Das hat prima funktioniert. Mit der Zeit sind wir zu einer großen Familie zusammengewachsen. Wir haben hier eine gute Mischung aus Jung und Alt. Das ergänzt sich prima“, sagt Irene Barg. Wer einmal im Charlottenhof begonnen hat, zu arbeiten, möchte augenscheinlich nicht wieder woanders hin. Denn neben Irene Barg arbeiten zehn weitere Mitarbeiter – unter anderem aus der Betreuung, Küche oder Reinigung – schon seit der Übernahme 1991 in Gelbensande. Für ihre 25-jährigen Betriebsjubiläen wurden sie von Geschäftsführerin Dr. Heike Fritsche-Huth geehrt.

Drei Ziele tragen aus ihrer Sicht zu einem intakten und florierenden Unternehmen bei. Die Bewohner sollen menschenwürdig untergebracht sein. Und sie sollen sich wohlfühlen. Die Betreuung soll daher nicht nur professionell, sondern auch liebevoll und einfühlsam sein. „Besonders für den letzten Punkt sind die Mitarbeiter die Garanten. Ohne sie und ihre aufopfernde Pflege würden unsere ganzen Bemühungen ins Leere laufen“, erklärt Dr. Heike Fritsche- Huth. Sie hätten alle den wichtigsten und größten Anteil daran, dass dieses Pflegezentrum heute einen guten Ruf hat und Bewohner, Betreuer und Angehörige ihnen Anerkennung zollen. Neben den elf Jubilaren arbeiten sechs Mitarbeiter im Charlottenhof, die bereits 23 Jahre dabei sind. Ein großer Teil des Kollegiums hat ebenfalls fast die 20-Jahre-Marke erreicht. „Diese lange Betriebszugehörigkeit zeigt, dass wir ein gesprächsbereiter und lösungsorientiert handelnder Arbeitgeber sind“, sagt die Geschäftsführerin.

Die Zufriedenheit sei ihr wichtig. Sie berichtet deshalb von Veränderungen, die bereits in der Vergangenheit die Tätigkeit der Mitarbeiter unterstützt und erleichtert haben. „Auch dies wollen wir in Zukunft tun“, so Dr. Heike Fritsche-Huth. Deshalb hat sie für alle Mitarbeiter eine Massagedecke spendiert – als Entspannung für zwischendurch. „Wenn wir weiterhin unsere Arbeit gut machen, stehen wir ebenso in der Wirtschaft gut da und können uns auch noch in 25 Jahren behaupten“, sagt sie.

Pflege und Betreuung

Der Charlottenhof Gelbensande ist ein psychiatrisches Pflegeheim zur Pflege und Betreuung psychisch behinderter und chronisch kranker Menschen, die ihr Leben nicht mehr selbstständig bewältigen können.

Für die knapp 90 Mitarbeiter steht der Bewohner im Mittelpunkt ihrer Tätigkeit. Im Vordergrund stehen individuelle Therapie- und Fördermaßnahmen zur Mobilisierung von Fähigkeiten und Fertigkeiten der Heimbewohner.

Mathias Otto

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