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372 Beschwerden: RSAG passt Plan an

Reutershagen 372 Beschwerden: RSAG passt Plan an

Unternehmen reagiert auf Hinweise der Fahrgäste / Ab 31. März soll es Verbesserungen im Fahrplan geben

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Es gibt Änderungen, die auf Akzeptanz in der Bevölkerung stoßen. Besonders die Linie 6, die neuerdings in den Abendstunden verkehrt, wurde gut angenommen.

Quelle: Ove Arscholl

Reutershagen. Kaum ist das Verkehrskonzept „Mobil 2016“ der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) gestartet, gibt es schon Änderungen. Die positive Nachricht vorweg: Die Neuerungen — mehr Direktverbindungen und verbesserte Takte — greifen. Doch in den ersten beiden Monaten gab es schon 372 Beschwerden und Hinweise. Die Verantwortlichen von der RSAG haben reagiert. Ab dem 31. März soll der bestehende Fahrplan verbessert sein.

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Unternehmen reagiert auf Hinweise der Fahrgäste / Ab 31. März soll es Verbesserungen im Fahrplan geben

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Neues Fahrplanheft

Alle Änderungen sind in einem Fahrplanheft zusammengefasst. Dieses beinhaltet das komplette RSAG-Angebot (gültig ab 31. März) und liegt in den RSAG-Kundenzentren aus. Zusätzlich ist ein Infoflyer mit Neuerungen und Fahrplanverbesserungen erschienen.

Vor allem in den Stadtteilen Gehlsdorf, Reutershagen und Biestow war die Bevölkerung mit dem neuen Konzept nicht zufrieden. Östlich der Warnow etwa müssen die Anwohner seit Anfang Januar länger auf Busse warten (die OZ berichtete). „Hier haben wir eine Taktausdünnung vorgenommen, weil die Busse schlecht ausgelastet waren. Zuvor sind sie im 15-Minuten-Takt gefahren, jetzt alle 20 Minuten. Wir haben also die Wartezeit minimal verändert“, so Jan Bleis vom RSAG-Vorstand. Derzeit plant das Unternehmen für die Gehlsdorfer keine Veränderungen. „Sollte aber die Einwohnerzahl oder die Nachfrage steigen, werden wir nachsteuern“, sagt er.

Viele Hinweise kamen auch von Leuten, die mit der Taktausdünnung der Linie 25, dem Wegfall der Linien 27 und der früheren Strecke der Linie 2 sowie mit der Taktverdichtung einiger Linien in den Morgenstunden unzufrieden waren. „In den Straßenbahnen beginnt der dichte Takt seit Februar schon kurz nach sechs Uhr, statt wie bisher um 6.46 Uhr. Zu dieser Zeit sind schon viele Schüler und Pendler unterwegs“, erklärt Bleis.

Erste Auswertungen haben aber ergeben, dass das Konzept „Mobil 2016“ in der Bevölkerung auf Akzeptanz stößt. „Wir konnten einige Linien aufgrund dichterer Takte und teilweise durch den Wegfall von parallel verlaufenden Linien stärken“, berichtet er. Besonders die Linie 6, die neuerdings in den Abendstunden verkehrt, wurde gut angenommen. Welche weiteren Anpassungen es bei Straßenbahn und Bus zum 31. März geben wird, ist in einem Fahrplanheft zusammengefasst. „Dieses wird kostenlos ab kommendem Mittwoch in den Kundenzentren zur Verfügung stehen“, so die RSAG-Vertriebsleiterin Catrin Dumrath.

Grund zur Freude bereiten den RSAG-Mitarbeitern die Zahlen vom vergangenen Jahr. Trotz Tarifanpassung sind nach Zählungen der RSAG 218 639 Leute mehr eingestiegen als noch 2014. Begründet wurde dies durch die positive Bevölkerungsentwicklung und mit den steigenden Touristenzahlen. Mit dem Erlös konnte das Unternehmen neue Investitionen tätigen. Etwa in vier Niederflurgelenkbusse, wie Michael Schroeder vom RSAG-Vorstand mitteilt. In die Infrastruktur steckte das Unternehmen im vergangenen Jahr 832 000 Euro. Unter anderem wurden die Weichen am Dierkower Kreuz gewechselt. In Sachen Elektroantrieb bei Bussen, wie 2015 in Warnemünde getestet, soll es eine Fortführung geben. „Hier muss allerdings die Entwicklung weiter beobachtet werden. Bisher schafft die Batterie 200 Kilometer.

Das reicht noch nicht für einen ganztägigen Einsatz aus“, sagt Michael Schroeder.

Von Mathias Otto

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