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400 Frauen liefen bei 20 Grad am Stadthafen

Stadtmitte 400 Frauen liefen bei 20 Grad am Stadthafen

Zahl der Anmeldungen hat sich verdoppelt / Die meisten haben sich für die Fünf-Kilometer-Strecke entschieden

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Knapp 150 Läuferinnen haben sich um 10.30 Uhr auf die Fünf-Kilometer-Strecke zwischen Matrosendenkmal und dem ehemaligem Speicher begeben. Fotos (2): Ove Arscholl

Stadtmitte. 20 Grad, Sonnenschein, leichter Wind: Der Rostocker Stadthafen war gestern Vormittag fest in Frauenhand. Die 14. Auflage des Rostocker Frauenlaufes konnte als voller Erfolg verbucht werden. Mehr als 400 Teilnehmerinnen konnte der Veranstalter vermelden. Gruppen, Vereine, aber auch Mütter und Töchter oder Freundinnen hatten sich angemeldet. Auch für ein tolles Rahmenprogramm für die ganze Familie war neben den Läufen gesorgt. Von Hüpfburg über Kinderschminken bis hin zum Kuchenbasar.

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Zahl der Anmeldungen hat sich verdoppelt / Die meisten haben sich für die Fünf-Kilometer-Strecke entschieden

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„Meine Schwiegertochter steht für die Fünf-Kilometer-Strecke am Start. Wir stehen am Rand und feuern sie kräftig an“, sagt Monika Hecht (56), die zusammen mit Freundinnen der Läuferin den Start von der Ziellinie aus verfolgte. „Und zwischendurch passe ich auf ihren Sohn auf, der sich auf der Hüpfburg vergnügt. Schön, dass hier für alle etwas geboten wird“, so Monika Hecht.

Die Frauen vom Verpflegungsstand hatten schon vor den Läufen reichlich zu tun, die Becher mit Wasser zu füllen. Jaqueline Nelde (39) griff gleich zu. „Ich habe mich im Vorfeld im kühlen Ausland auf diesen Frauenlauf vorbereitet“, sagt sie. Freundin Nadin Albrecht (31) nutzte zum Training die Abendstunden. „Das Rennen gehen wir aber gemütlich an. Wir lassen ein paar Leute vor, damit sie uns die Strecke zeigen“, scherzte sie vor dem Start.

Die gelassene Stimmung bei fast allen Teilnehmerinnen konnte auch Mitorganisator Roman Klawun bestätigen. „Bei gemischten Läufen ist es oft schon so, dass Männer ständig auf die Uhr gucken müssen oder im Startblock drängeln. Bei den Frauen wird vor dem Start noch entspannt erzählt“, meint er. Diese Wohlfühlatmosphäre habe sich herumgesprochen, so dass fast doppelt so viele Teilnehmerinnen wie noch 2015 gezählt werden konnten – mehr als 400. Die meisten von ihnen haben sich für die Fünf-Kilometer-Strecke entschieden. „Mittendrin konnten sie sich stärken. Wir hatten in mehreren Bereichen Getränkestationen eingerichtet“, so Klawun.

mo

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