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50 Minuten in Straßenbahn-Blau

Hansaviertel 50 Minuten in Straßenbahn-Blau

Tram-TV hat einen neuen Film über die Bahnen der RSAG gedreht

Hansaviertel. 50 Minuten Rostocker Straßenbahn – von links und rechts, von vorn und hinten, aus der Vogelperspektive – für echte Fans ein Augenschmaus in Straßenbahnblau. Die Kölner Produktionsfirma Tram-TV, „die Profis für Straßenbahnfilme“, wie sich die Filmemacher selbst bezeichnen, hat im Frühjahr eine Filmproduktion über die Rostocker Straßenbahn herausgebracht.

Die blauen Niederflurfahrzeuge starten am Doberaner Platz und bewegen sich dann mit musikalischer Untermalung und einigen historischen Angaben zum Barnstorfer Wald zunächst zum Neuen Friedhof, den sie nach achteinhalb Filmminuten noch nicht erreicht haben. Weiter geht es dann zu Mensa und Südblick. Auf dem Weg erfährt der Zuschauer einige Internas: 140 Haltestellen steuert die Bahn an, die Wendeschleife Südblick ist die einzige, auf der die Straßenbahn das Stadtgebiet verlässt. Ein Blick in die Leitstelle und ein paar historische Fotos vom Bahnhofsvorplatz, ein kurzer Abstecher zum Molli in Bad Doberan und dann ist die lange Blaue auch schon wieder in der Stadt unterwegs.

Nach 25 Filmminuten gibt es einen kurzen Straßenbahn-Geschichtskurs mit bewegten Bildern der modernen Bahn und reichlich Werbung für die schöne Hansestadt. Ulrich Rohde von den Rostocker Straßenbahnfreunden plaudert im Depot 12 in Marienehe aus dem Museumskästchen der seit 1881 verkehrenden Bahn, ja und dann fährt sie wieder und fährt – in den Nordwesten, in den Nordosten über viele, viele Gleise.

Gen Ende des Films erfährt der Zuschauer, dass Rostocks Umweltsenator Holger Matthäus (Grüne) den Straßenbahnausbau voranbringen will und das Netz in drei Richtungen erweitern möchte – zum Hansecenter Bentwisch, zum Ostseepark Sievershagen und nach Roggentin. Die RSAG hingegen befürworte eher die Nahverbindung in den Stadthafen, eine Linie entlang der Warnow. Danach Straßenbahn aus der Luft. Die Filmtour endet an der Dierkower Mühle mit einer herzlichen Einladung, die Hansestadt zu besuchen – Straßenbahnnutzung vorausgesetzt. Der Film lebt von viel moderner Straßenbahn und schönen Stadtansichten. Die 50 Minuten hätten jedoch mit mehr historischen Fotos abwechslungsreicher sein können.

Doris Kesselring

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