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A20 voll gesperrt: „Autobahn-Rehe“ sollen vertrieben werden

Sanitz A20 voll gesperrt: „Autobahn-Rehe“ sollen vertrieben werden

Die Tiere hatten immer wieder den Verkehr gefährdet. Einen Abschuss verhinderte das Umweltministerium in letzter Minute. Jetzt scheint eine andere Lösung gefunden.

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Eine Gruppe Rehe war immer wieder auf der A20 im Landkreis Rostock unterwegs. Jetzt sollen die Tiere vertrieben werden.

Quelle: Stefan Sauer/dpa

Sanitz.  Die Autobahn 20 wird am Mittwoch zwischen Sanitz und Dummerstorf bei Rostock voll gesperrt. Zwischen 9 und 17 Uhr sollen dort Rehe vertrieben werden, teilte das Verkehrsministerium mit. Die Tiere hatten immer wieder die Autobahn überquert und sollten deswegen getötet worden. Das Umweltministerium verhinderte dies jedoch in letzter Minute. Nun scheint eine andere Lösung gefunden zu sein.

Der Verkehr wird über die B 110 und die L 191 umgeleitet. Bereits am Mittwochnachmittag ab 16 Uhr wird der Autobahn-Parkplatz Speckmoor geräumt. Er bleibt bis zum Ende der morgigen Vollsperrung geschlossen.

Verkehrs- und Umweltministerium in Schwerin waren sich darüber einig, dass die „Autobahn-Rehe“ den Verkehr gefährden und weg müssen weg einig. Wie das geschehen soll, darüber herrschte noch am Rande der Kabinettssitzung vergangene Woche Unklarheit. Fachleute des Umweltressorts sollten Ideen erarbeiten, wie die Rehe dauerhaft von dem für sie anscheinend sehr attraktiven Revier fernzuhalten sind.

Umweltminister Till Backhaus (SPD) verwies darauf, dass auch sichergestellt werden müsse, dass sich keine neuen Tiere an der gleichen Stelle einfinden.

OZ

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