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Abrissgegner demonstrieren für Erhalt der „Betty“

Stadtmitte Abrissgegner demonstrieren für Erhalt der „Betty“

Gebäudeensemble als offenes Haus nutzen / Ortsbeirat unterstützt

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Gegen den Abriss der alten Orthopädie gehen junge Leute auf die Straße. Sie fordern ein offenes Haus: Betty für alle.

Quelle: Foto: Doris Deutsch

Stadtmitte. Rund 80 junge Leute haben am Samstag friedlich gegen den geplanten Abriss des alten Elisabethheimes in der Ulmenstraße protestiert. Mit Transparenten zogen sie vom Studentenwerk in der St.-Georg-Straße aus durch die Innenstadt bis zur „Betty“, wie die Immobilie inzwischen liebevoll genannt wird. „Rostock ist die Stadt der Abrissbirnenpolitik und der verpassten Chancen“, ärgert sich Dieter Rahmann (55), der die Demo angemeldet hat. „Wir wollen den Abriss verhindern“, sagt Friedemann Heske (27), „sind aber für vernünftige Lösungen.“ Günstiges Studentenwohnen und eine Mensa, wie es der Eigentümer Studentenwerk vorhat, seien wichtig. „Doch wir brauchen auch kleinteilige Angebote für Initiativen und Projekte“, erklären die Demonstranten, die das Ensemble als offenes Haus erhalten und nutzen wollen.

Unterstützung erfahren sie vom Ortsbeirat KTV. Anette Niemeyer und Matthias Siems reihen sich ein. „Wir haben einen Denkmalantrag für das gesamte Ensemble gestellt“, sagt Ortsbeiratschefin Niemeyer.

Der Komplex sei städtebaulich, aber auch kultur- und sozialgeschichtlich von Bedeutung. Auch der Gestaltungsbeirat lehne den Abriss ab. „Die beiden Rotbuchen dort sind über 100 Jahre alt und die ältesten Bäume in der KTV“, liefert Hannes Rother vom Verschönerungsverein ein weiteres Argument. Die Abrissgegner bleiben am Ball.

Doris Deutsch

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