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Äpfel und Birne für alle: Hansestadt soll Obst anbauen

Rostock Äpfel und Birne für alle: Hansestadt soll Obst anbauen

Die Grünen in der Bürgerschaft wollen Rostock zur „essbaren Stadt“ machen: In Parks
und Grünanlagen sollen statt Zierpflanzen künftig Gemüse, Obst und Beeren gepflanzt werden - zum Selberpflücken für die Bürger.

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Elisabeth Möser (28) mag’s gerne frisch und fordert, dass in Rostocks Grünanlagen mehr Obst gepflanzt wird.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Gärtnern liegt wieder im Trend, gesunde Ernährung ebenfalls: Die Rostocker Grünen wollen das nun verbinden - und die Parks und Grünanlagen der Stadt zu öffentlichen Obstgärten machen. Der Plan: Statt Ziergehölzen soll das Grünamt künftig Obstbäume pflanzen - Äpfel, Birnen, Kirschen und Beerensträucher. „Wäre es nicht eine schöne Sache, wenn wir den Kindern frisches Obst in einem Park pflücken könnten?“, so Elisabeth Möser von den Grünen. „Wir könnten die städtischen Grünanlagen zu Obst- und Gemüsegärten für alle Bürger machen.“ Das wäre ökologisch und pädagogisch ein Gewinn für die Stadt. Als mögliche Pflanzorte für das Obst hat Möser den Iga- Park, den Park am Fischerdorf und den an der Mühle aber auch den Kringelgrabenpark im Visier.

In anderen Städten sei das Thema „essbare Stadt“ längst ganz oben auf der Agenda der Grünämter - in Leipzig zum Beispiel. „Das Gärtnern auf öffentlichen Flächen liegt weltweit im Trend. Nur in Rostock ist das bisher noch kein allzu großes Thema“, sagt auch Ute Fischer-Gäde, Leiterin des Rostocker Grünamtes. „Dabei interessieren sich Schulen und Kitas sehr für Gärtnern, für Umweltbildung.“ Fischer-Gäde würde die Idee aus der Bürgerschaft gerne umsetzen: „In den Parks und auf Wiesen ist das gar kein Problem.“

Andreas Meyer

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