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Afrika-Unterricht für Grundschüler

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An zwei Tagen lernen Kinder, wie man in Kenia lebt / Am 18. Juli Sponsorenlauf für Bauprojekt

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Wo Afrika liegt, wissen Fynn, Olli, Wiktor (v.l., alle 8) und Neele (7) schon. Seit gestern wissen sie auch, woraus Schokolade besteht. Heute warten noch weitere spannende Themen auf sie. Fotos (2): Philip Schülermann

Östliche Altstadt. Für die Erwachsenen geht es darum, den Kindern eine andere Kultur näher zu bringen. Für die Kinder ist es vor allem ein großer Spaß: die Projekttage Afrika an der Schule am Alten Markt. Sie sind der Auftakt zum Sponsorenlauf für eine Schule in Kenia.

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An zwei Tagen lernen Kinder, wie man in Kenia lebt / Am 18. Juli Sponsorenlauf für Bauprojekt

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In vielen Klassenräumen haben Christina Dähn und ihre Kollegen Stationen aufgebaut: afrikanische Spiele, Märchen, Tanzen und Trommeln. Ein „Bewegungsland“ mit Hindernislauf ist in der Sporthalle aufgebaut. Und wie ernähren sich die Menschen eigentlich in Kenia – und welche Rechte haben Kinder auf der ganzen Welt? Für die Schüler der ersten bis vierten Klasse gibt es viel zu entdecken.

„Wir wollen die Kinder sensibilisieren, über den Tellerrand zu schauen. Sie nehmen die Eindrücke mit ins Elternhaus“, sagt Christina Dähn. „Diese Kinder werden Flüchtlingen und Afrikanern künftig anders begegnen“, sagt Angelika Voland, Vorsitzende des Vereins „Jambo Kenia“.

Die Schüler lernen in zwei Tagen, wofür sie am 18. Juli Runde um Runde laufen. Sie suchen sich Sponsoren, die sie pro gelaufene Runde bezahlen. Der Erlös geht zum einen Teil nach Kenia, wo eine Schule gebaut werden soll, und zum anderen Teil an die eigene Schule für Spielzeug.

Benny, Hüsseyin (beide 11) und Antonio (10) haben gerade „Ugali“ probiert, einen Getreidebrei aus Maismehl, den man in Kenia isst. „Ein bisschen nach Käse – oder wie Stampfkartoffeln“ schmecke das, sagt Benny. „Fühlt sich an wie Pudding“, findet Antonio. Und Hüsseyin sagt: „Schmeckt irgendwie nach gar nichts.“ Gegessen wird mit den Fingern.

Auch heute noch besuchen die Schüler die Stationen. Die beliebteste: „Wo Schokolade wächst“. Bei den Projekttagen gehe es um interkulturelles Lernen – ganz praktisch, sagt Angelika Voland. Sie erhofft sich einen Schneeballeffekt, wenn Kinder von den besonderen Schulstunden erzählen.

phs

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