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Agenda-Rat wählt neuen Sprecher

Stadtmitte Agenda-Rat wählt neuen Sprecher

Uni-Professor übernimmt Vorsitz / Agenda-21-Rat strebt Antragsberechtigung für die Bürgerschaft an

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Prof. Dr. Wolfgang Nieke (m.) ist am Mittwoch zum neuen Sprecher des Agenda 21 Rates gewählt worden.

Quelle: Foto: Johanna Hegermann

Stadtmitte. Der Agenda-21-Rat der Rostocker Bürgerschaft steht unter neuer Führung. Die Mitglieder haben am Mittwoch Wolfgang Nieke zu ihrem Sprecher gewählt. „Ich habe in der Satzung einen hübschen Satz gefunden: ,Es ist Aufgabe des Sprechers den Agenda-Rat gerecht und unparteiisch zu leiten’. Und daran will ich mich halten“, sagt Nieke und bittet die Mitglieder darum, ihn in Zukunft bei hitzigeren Debatten daran zu erinnern. Wolfgang Nieke ist seit 1992 Professor der Bildungswissenschaften an der Uni Rostock. 2013 ging er in den Ruhestand. „Das heißt, dass die Kollegen im Institut mich darum gebeten haben, weiterhin Lehrveranstaltungen zu geben und das tue ich, weil mir die Arbeit viel Spaß macht.“ Die Wahl zum Rats-Sprecher hat der 69-Jährige angenommen. Ihm wäre es jedoch lieber gewesen, es hätte sich jemand Jüngeres für den Posten gefunden. Der Agenda-Rat will sich nun darum bemühen, neue jüngere Mitglieder zu werben und diese für eine Mitarbeit im Rat vorzuschlagen. „Alle zwei Monate zwei Stunden hier sitzen, das kann jeder schaffen“, sagt Nieke lächelnd.

Mit der Wahl beginnt der Rat einen neuen Abschnitt, damit kommen auch neue Aufgaben auf ihn zu. In der Sitzung am Mittwoch gab es dafür schon einige Vorschläge. Dazu gehört unter anderem das Thema „Bürgerbeteiligung“. „Der Prozess ist endlich angestoßen, das ist ein Ergebnis der vergangenen Periode“, sagt Klaus Blaudzun. Doch die Mitglieder streben an, dass die Bürger noch früher an den Prozessen beteiligt werden. Es sollte nicht nur ein Ergebnis geben, an dem etwas geändert werden kann. Es gehe darum, gemeinsam zum Ergebnis zu kommen.

Darüber hinaus wurde vorgeschlagen, über die Fair-Trade-Stadt Rostock, die Städtepartnerschaft zu Bizerte, über die Nachhaltigkeitsagenda 2030, die nachhaltige Wasserversorgung sowie über die Regiopolregion im Bezug auf Kunst, Kultur, Bauen und Wohnen zu sprechen. Auch der Kulturentwicklungsplan könnte ein Thema werden. Im Verlauf der nächsten Sitzungen wollen sie zunächst über den „Mobilitätsplan Zukunft“ (Mopz) sprechen und auch der Flächennutzungsplan soll auf die Tagesordnung gesetzt werden.

Der Rat hat am Mittwoch jedoch schon über eines abgestimmt: Sie wollen einen Antrag an die Bürgerschaft stellen, um zukünftig das Recht zu erhalten, über Anträge abzustimmen. „Man schmückt sich mit dem Agenda-Rat, muss aber nicht auf ihn hören“, sagt Anke Knitter (SPD). Eine Antragsberechtigung bringe zumindest eine gewisse Aufmerksamkeit.

jh

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