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Aida liebäugelt mit Roboter-Einsatz an Bord

Rostock/Gent Aida liebäugelt mit Roboter-Einsatz an Bord

Die sprechende Maschine kümmert sich um den Check-in und an der Bar des Kreuzfahrtschiffes mixt er den Drink. Klingt nach ferner Zukunft? Von wegen! Das Rostocker Unternehmen Aida Cruises wird es mit Roboter „Pepper“ wohl mal versuchen.

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„Pepper“ soll Kreuzfahrtgästen bei Aida Cruises schon bald Fragen zum Programm beantworten oder Tisch-Reservierungen entgegennehmen können.

Quelle: Aida Cruises

Rostock/Gent. „Pepper“ wird nicht seekrank. Nur ist „Pepper“ kein Mensch. Er ist ein Roboter, der bald auf mehreren Kreuzfahrtschiffen im Einsatz sein soll. Auch in einigen Hotels helfen künftig Roboter - oder sie sind bereits im Dienst. Im „Ghent Marriott Hotel“ im belgischen Gent etwa arbeitet der humanoide Roboter „Mario“. Er soll dort die Gäste begrüßen und könnte ihnen ein Taxi rufen. Ist das die Zukunft im Tourismus?

„Wir können uns verschiedene Einsatzbereiche vorstellen“, sagt Hansjörg Kunze von Aida Cruises, künftiger Arbeitgeber von „Pepper“ und seinen Roboter-Kollegen. Die Roboter könnten beim Einchecken an den Terminals helfen oder Orientierung an Bord bieten.

In einem Hotel in Japan, dem „Henn-na“, ist man noch einen Schritt weiter. Dort haben Roboter einfach komplett alle Aufgaben übernommen. Am Eingang werden die Gäste von drei Robotern in Empfang genommen.

Auch der Roboter an Bord des Kreuzfahrtschiffs „Quantum of the Seas“ von Royal Caribbean könnte fast schon in die Kategorie „helfendes Haushaltsgerät“ fallen: In der „Bionic Bar“ mixt er die Getränke, nachdem die Gäste ihre Bestellung über einen Tablet-PC eingegeben haben.

Doch Skepsis bleibt. So hat das Marktforschungsunternehmen Norstat im Dezember 2015 und Januar 2016 eine repräsentative Umfrage unter 1023 Menschen in Deutschland über den Einsatz von Robotern im Tourismus gemacht. Demnach glaubt die Mehrheit der Befragten (77 Prozent) zwar, dass Roboter in wenigen Jahren eine wichtige Rolle in unserem Leben spielen werden. Aber 92 Prozent sagten auch, dass sie es bevorzugen würden, wenn an der Hotelrezeption eine Person arbeitet, die alle Fragen beantworten kann - nicht ein Roboter.

Aber: 58 Prozent würden sich mit einem Roboter als Rezeptionisten wohlfühlen, wenn auch menschliche Hotel-Mitarbeiter anwesend sind. Während die Mehrheit den Einsatz von Robotern in der Gästebetreuung auf einem Kreuzfahrtschiff eher oder absolut ablehnt (43 beziehungsweise 34 Prozent), wird der Einsatz als Hotelportier, der das Gepäck aufs Zimmer befördert, schon von vielen begrüßt (68 Prozent).

OZ/dpa

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