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Akrobat Schmidt macht Studenten fit

THULENDORF Akrobat Schmidt macht Studenten fit

Nein, die Thulendorfer Mühle arbeitet nicht mehr. „2015 haben wir Dach und Windrose erneuern lassen“, sagt Akrobat Andreas Schmidt (57). 1984 wurde die Mühle in desolatem Zustand erworben.

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Andreas Schmidt dokumentiert Auftritte und Übungsstunden mit seinem Bruder und seiner neuen Partnerin Insa. Fotos (2): Jürgen Falkenberg

Thulendorf. Nein, die Thulendorfer Mühle arbeitet nicht mehr. „2015 haben wir Dach und Windrose erneuern lassen“, sagt Akrobat Andreas Schmidt (57). 1984 wurde die Mühle in desolatem Zustand erworben. Nun ist er mit seinem Sohnemann ins Nebenhaus gezogen. Die Mühle ist romantisches Feriendomizil. Beide sind für ihre Gäste da und haben rund um die Mühle zu tun. Daneben hat Andreas Schmidt aber noch ein weiteres Tätigkeitsfeld: An der Rostocker Universität macht er im Hochschulsport Studenten mit AkroYoga fit.

Andreas Schmidt und sein Bruder Peer wurden in Warnemünde Sportakrobaten. Als Amateure erlangten sie die Oberstufe und wurden DDR- Meister. Von 1978 an zogen sie berufsmäßig als „Schmidt & Schmidt“

durch die Lande. Sie boten Akrobatik, Comédie, Slapstick und Gauklerei. Peer profilierte sich als Clown. Der Auftakt war in den Dummerstorfer Mühlenstuben.

„Unsere Auftritte haben sich reduziert. Peer, genannt Willy, ist beim Hanseturnverein bemüht, Mädchen auf den Weg zum Kunstturnen zu bringen“, sagt Andreas Schmidt. So sah er sich um und fand Lehramtsstudentin Insa Plietzsch (26) aus Gägelow. Seit Dezember üben sie nach eigener Choreografie Elemente des AkroYoga. Diese Mischung aus Akrobatik und Yoga fördert die Flexibilität der Körper bei Bodenübungen und das Vertrauen der Partner.

Nach der Wende waren die Berufsartisten „Schmidt & Schmidt“ auch im Ausland aufgetreten. Sie waren in der Schweiz, traten beim Gauklerfestival in Linz auf. Mehr als 50 Auftritte gab es jährlich in Deutschland. Mehrfach erhielten sie Kleinkunstpreise, so 1999 in Bielefeld. „Unsere Höhepunkte waren die Auftritte, bei denen das Publikum richtig mitging“, sagt Andreas Schmidt und: „Die langen Touren machen wir jetzt nicht mehr so gerne“. Als Artisten und Komödianten sind sie aber für private oder gesellschaftliche Ereignisse immer noch buchbar.

Jürgen Falkenberg

OZ

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