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Alt und Jung haben Spaß am Kegel

Mönchhagen Alt und Jung haben Spaß am Kegel

Mehrgenerationenplatz in Mönchhagen offiziell eingeweiht / Spiel- und Sportgeräte begeistern / Großzügige Grünfläche lädt zum Verweilen / Gemeinde pflegt Anlage

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Der neue Mehrgenerationenplatz „Kegel“ in Mönchhagen ist nun offiziell eröffnet. Renate Müller (66) schaukelt mit der eineinhalbjährigen Faye auf einem Fitnessgerät. Emily (10), die große Schwester, schaut zu.

Quelle: Foto: Doris Kesselring

Mönchhagen. Der „Kegel“, so nennt sich der neue Mehrgenerationenplatz in Mönchhagen. Mit Kletterkombination, Balance-Elementen, Bewegungsgeräten, einer 280 Meter langen Laufstrecke und viel Grün verspricht die Anlage im Dorfzentrum Abwechslung, Entspannung und Erholung für Jung und Alt. Am Gründonnerstag wurde das jüngste „Schmuckstück“ der Gemeinde offiziell eingeweiht.

 

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Wir haben Ideen ge- sucht und nach För- dermitteln geguckt. Karl-Friedrich Peters Bürgermeister in Mönchhagen

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Es ist für jedes Alter und jeden Ge- schmack was dabei. Birgit Karow Projektleiterin Wastra-Plan

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Aufgeregt versucht die eineinhalbjährige Faye mit Hilfe ihrer großen Schwester Emily und der Nachbarin Renate Müller (66) auf einem Fitnessgerät zu schaukeln. „Wir waren schon einige Male hier spazieren“, sagt Renate Müller. Die Rentnerin ist begeistert von dem Platz. „Die Stange zum Hangeln, die finde ich am besten“, verrät die zehnjährige Emily.

Bürgermeister Karl-Friedrich Peters schaut vom angrenzenden Rodelberg zufrieden auf das bunte Treiben. Die Idee, etwas Nachhaltiges für alle Generationen im Dorf zu schaffen, scheint aufzugehen.

„Dies war eine Brachfläche“, erzählt Peters. Zuerst sollte es ein Park werden, gleich in der Nachbarschaft von Sport- und Kinderspielplatz. „Wir haben Ideen gesucht und nach Fördermitteln geguckt“, berichtet der Bürgermeister. Beides wurde gefunden: Der Mehrgenerationenplatz „Kegel“ mit Fitness- und Spielgeräten, Bänken und Wiesen zum Verweilen wurde in Angriff genommen. Die Investition von 250000 Euro wurde mit 135 000 Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) unterstützt.

Das Rostocker Planungsbüro Wastra-Plan wurde beauftragt, die Spielwiese für die rund 1250 Einwohner der Gemeinde zu gestalten. Projektleiterin Birgit Karow hat sich nach Geräten für Klein und Groß

umgeschaut und so auch den auffälligen „Kometenschweif“, eine Kletterkombination mit Seilen und Stangen, ausgewählt. An anderen Bewegungsgeräten können alle Altersgruppen ihr Gleichgewicht trainieren, hangeln oder andere Übungen absolvieren. „Es dürfte für jedes Alter und jeden Geschmack was dabei sein“, ist die Projektleiterin überzeugt. Zwischen Geräten und Grün schlängelt sich in Form einer Acht eine 280 Meter lange Bahn. „Unsere Lauf- und Rollatorstrecke“, sagt Bürgermeister Peters lachend.

Die Grünflächen laden zum Picknick ein. Bäume, Büsche, Ziersträucher begrenzen das Gelände, das über eine Dämmschaltung auch abends genutzt werden kann. Die Pflege der Anlage übernimmt die Gemeinde.

„Wir liegen zwischen Rostocker Heide und Erdbeerhof, und auf dieser touristischen Nebenstrecke haben sich schon öfter auch Radfahrer zu uns verirrt“, sagt Peters. „Die finden nun hier einen idyllischen Rastplatz“, freut er sich.

Vor allem aber erobern die Mönchhäger ihre neue Erholungsoase. „Wir waren schon so oft hier, und es ist ganz toll“, schwärmt Britta Teichmann. Ihr Enkel Max schaukelt und wippt eifrig. „Er genießt das und Oma auch“, betont Britta Teichmann.

1250 Einwohner

Als klassisches Straßendorf im 13. Jahrhundert entstanden, besticht Mönchhagen heute vor allem durch seinen ländlichen Charme. Zur Gemeinde Mönchhagen im Landkreis Rostock gehört auch der Ortsteil Häschendorf. Knapp 200 Häuser sind seit der Wende neu gebaut worden. Rund 1250 Menschen leben heute in den beiden Dörfern in der Nähe der Hansestadt Rostock. Bemerkenswert ist die Bebauungslänge des Dorfes Mönchhagen, das sich vom Ober- zum Unterdorf etwa drei Kilometer hinzieht. Die B 105 quert Ober- und Unterdorf. In der Gemeinde gibt es eine Kindertagesstätte, einen Seniorentreff und eine sehr aktive freiwillige Feuerwehr.

Doris Kesselring

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