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Ameisen unterwandern Rostock: Häuser und Bäume in Gefahr

Rostock Ameisen unterwandern Rostock: Häuser und Bäume in Gefahr

Die kleinen Tierchen, die vermutlich über Gewächshäuser eingeschleppt wurden, könnten sich aufs ganze Land ausbreiten.

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Die Vernachlässigte Ameise (Lasius neglectus) hat sich Rostock breit gemacht. Im Unterschied zu einheimischen Arten lässt sie sich kaum vertreiben und bildet Superkolonien.

Quelle: Gert Brovad

Rostock. Die Tiere sind winzig, die Schäden, die sie verursachen können, aber richtig groß: Pflasterwege sacken ab, Bäume sterben, Häuser verlieren an Wert. Die Ameisenart Lasius neglectus hat sich in Rostock festgesetzt – und sorgt für jede Menge Ungemach.

Bislang ist die Art, die ursprünglich aus Vorderasien stammt, nur an zwei anderen Orten in Deutschland aufgetaucht: dem botanischen Garten Jena und einem Haus in Nürnberg. „Es kann aber weitere Vorkommen geben, da die Ameise selbst für Experten sehr schwer zu bestimmen ist“, sagt Kai Gloyna (37) vom Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock.

Mit Schädlingsbekämpfern in ganz Mecklenburg-Vorpommern versucht der Biologe die Ausbreitung der Ameise daher auf einer Karte zu erfassen. Schwerpunkt ist Rostock, aber auch Schädlingsbekämpfer aus anderen Landesteilen sollen Proben einschicken. Zumal sich die Ameisen zum Beispiel über Blumentöpfe leicht weiter ausbreiten könnten.

Eingeschleppt wurde das Tier wahrscheinlich über die Gewächshäuser der Uni. Mittlerweile habe sie den Ortsteil Kröpeliner-Tor-Vorstadt (KTV) auf sieben Hektar befallen – „und sie wird sich weiter ausbreiten“, so Gloyna.

Mehr zum Thema lesen Sie in der Donnerstagsausgabe Ihrer OSTSEE-ZEITUNG.

 

OZ

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Kröpeliner-Tor-Vorstadt
Die Vernachl�ssigte Ameise (Lasius neglectus) hat sich Rostock breit gemacht. Im Unterschied zu einheimischen Arten l�sst sie sich kaum vertreiben und bildet Superkolonien.

Asiatische Art lässt sich nicht vertreiben — und breitet sich immer weiter aus. Das Hauptnest erstreckt sich in der KTV.

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