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Amokfahrt am Fährterminal

Seehafen Amokfahrt am Fährterminal

Mit einer Amokfahrt machte der Fahrer eines Kleintransporters im Rostocker Seehafen seinem Ärger über eine verpasste Fähre Luft.

Seehafen. Mit einer Amokfahrt machte der Fahrer eines Kleintransporters im Rostocker Seehafen seinem Ärger über eine verpasste Fähre Luft. Die Mitarbeiterin der Fährgesellschaft war am Dienstagnachmittag gerade dabei, die Ausreisespur nach Schweden zu schließen, als ein Ford Transit mit hoher Geschwindigkeit auf die Schranke zufuhr. Als der Fahrer die Mitteilung erhielt, dass der Check-in geschlossen sei und die Fähre gleich ablege, setzte er sein Fahrzeug zurück, legte den Vorwärtsgang ein und gab Vollgas. Die Fährmitarbeiterin konnte sich nur mit einem Sprung hinter eine Betonabsperrung retten. Nach der Attacke flüchtete der Fahrer in Richtung Autobahn. Die Bundespolizei konnte das Fahrzeug wenig später auf dem Parkplatz einer Verkaufseinrichtung im Hafen feststellen und den Fahrer festnehmen. Er wurde zu weiteren Ermittlungen an die Landespolizei übergeben. Zu Alter und Herkunft des Mannes machte die Polizei keine Angaben.

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