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Amtliches Knöllchen für Falschparker im Dienst?

Toitenwinkel Amtliches Knöllchen für Falschparker im Dienst?

Ärger um Dienstwagen der Stadt auf Behindertenparkplatz

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Vor einem Supermarkt in Toitenwinkel fotografierte Michael Scheel einen Dienstwagen der Stadt auf einem Behindertenparkplatz.

Toitenwinkel. Sind Mitarbeiter der Stadtverwaltung von den Verkehrsregeln ausgenommen? Genau diese Frage stellt sich Michael Scheel aus Toitenwinkel. Auf dem Parkplatz eines Supermarktes in dem Stadtteil entdeckte er nämlich einen vermeintlichen Falschparker, ein Dienstauto der Hansestadt auf einem Behindertenparkplatz. Für Scheel mehr als eine Lappalie.

Denn: Er selbst habe eine Behinderung. Einen angeborener Herzfehler und stark vermindertes Lungenvolumen. „Nach etwa 100 Metern zu Fuß bekomme ich Luftnot“, schreibt Scheel in einem Brief an Oberbürgermeister Roland Methling (UFR). Auf einem Behindertenparkplatz dürfe er dennoch nicht stehen, dafür sei der sogenannte „Grad der Behinderung“ nicht hoch genug. Dass „gesunde“ Mitarbeiter der Verwaltung sich aber auf solche reservierten Stellplätze stellen, rege ihn deshalb umso mehr auf: „Es gibt tatsächlich Mitarbeiter der Hansestadt, die gegen jede Regel bedürftigen Menschen diese Möglichkeit zur Nutzung der für sie eingerichteten Parkplätze nehmen, ohne selbst klar ersichtlich ein Anrecht darauf zu haben. Dabei spielt es keine Rolle wie viele dieser Möglichkeiten noch verfügbar sind. Ich bin sehr gespannt, wie Sie mit dem Verhalten Ihrer Mitarbeiter umgehen werden“, so Scheel.

Das Rathaus reagierte prompt: „Wir werden den Sachverhalt detailliert überprüfen“, kündigte Stadtsprecher Ulrich Kunze an. „Sollte keine dienstliche Veranlassung vorgelegen haben, werden natürlich auch die notwendigen Konsequenzen geprüft.“ Mit anderen Worten: Dann bekommt auch der amtliche Falschparker ein amtliches Knöllchen. am

OZ

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