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AnnenMayKantereit: Viel Gefühl im Gewühl

Südstadt AnnenMayKantereit: Viel Gefühl im Gewühl

Die Kölner Band spielte am Sonntag in der ausverkauften Stadthalle

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Christopher Annen (links) und Henning May von AnnenMayKantereit beglückten gestern Abend in der Stadthalle ihre deutlich größer gewordene Fangemeinde in Rostock mit ihrer Musik. FOTOS (3): OVE ARSCHOLL

Südstadt. Sie waren bereits das dritte Mal in Rostock: AnnenMayKantereit spielten am Sonntagabend vor 4500 Besuchern in der Stadthalle. Die Konzert-Orte wurden im Laufe der Zeit immer größer: Zuerst waren AnnenMayKantereit im Peter-Weiss-Haus und dann im Moya zu Gast. Auch die große Halle passte: Einen guten Draht zum Publikum, das sich zu einem großen Gewühl zusammenfand, fanden die Musiker auch in der Stadthalle.

OZ-Bild

Die Kölner Band spielte am Sonntag in der ausverkauften Stadthalle

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Die Kölner Gruppe – bestehend aus den Namensgebern Christopher Annen (Gitarre), Henning May (Gesang, Keyboards), Severin Kantereit (Schlagzeug) sowie inzwischen erweitert durch Malte Huck (Bass) – stützte bei ihrem Konzert auf die Titel ihrer 2015 erschienen EP und das 2016 erschienenen Album „Alles nix Konkretes“.

Die Band steht in einer Tradition, die sich auf Folkrock und Indie bezieht – und wer will, der kann auch ein bisschen Chanson heraushören. Im Mittelpunkt stand Sänger Henning May mit seiner tiefen und angerauhten Gesangsstimme, ein nachdenklicher, aber geerdeter Singer/Songwriter. Die Texte von AnnenMayKantereit sind Alltagpoesie, die das Leben der beschreiben, die heute um die 20 sind. „Neues Zimmer“, „Mir wär lieber, du weinst“, „Bitte bleib“ – manchmal ist es einfache Lyrik, die Lebensunsicherheit oder Trennungsschmerz verarbeitet. Eins der schönsten Lieder über das Älterwerden haben AnnenMayKantereit mit „21 22 23“ geschrieben und „3. Stock“ ist ein verkapptes Liebeslied. Der Song „Das Krokodil“ befasst sich mit dem Bandalltag. Die Band spielte in Rostock ihre Songs ohne Attitüden, die Musiker haben sich ihre Ernsthaftigkeit und Ehrlichkeit bewahrt. Wichtig im Programm der Band ist offenbar die Coverversion des Popklassikers „Sunny“, die die Musiker auch in der Stadthalle spielten. Weitere Lieder vom kleinen Glück – die gab‘s mit „Barfuß am Klavier“ oder „Pocahontas“ am Schluss des Konzerts zur Freude des Publikums. Thorsten Czarkowski

OZ

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