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Apotheken rüsten auf

Südstadt Apotheken rüsten auf

Automaten sollen Kontakt mit Kunden verbessern

Südstadt. „HRO–Apotheken“ war gestern. Seit Donnerstag heißen die Südstadt-Center-Apotheke in der Nobelstraße, die Steintor-Apotheke in der Paulstraße und die Greif-Apotheke am Hannes-Meyer-Platz „Neuland Apotheken“.

„Unter unserem vorigen Namen verstanden viele Rostocker häufig alle Apotheken Rostocks. Wir wollen aber unverwechselbar sein und Neuland betreten“, erklärt Geschäftsführer Jürgen Bummert den Namenswechsel.

Allgemein steckt die Branche im Umbruch. 55 öffentliche Apotheken gibt es laut Apothekenkammer Mecklenburg- Vorpommern (AKMV) in Rostock. Im Gegensatz zu früher habe sich der Stellenwert von Verwaltungsaufgaben in den Apotheken deutlich gesteigert, so die AKMV. „Darunter fallen zum Beispiel Rabattverträge der Krankenkassen oder Aufgaben in der Buchhaltung und der Lagerkontrolle“, fasst AKMV-Geschäftsführer Bernd Stahlhacke zusammen. Trotz allem stehe aber weiterhin der Patient im Fokus. Mehr noch: Die Beratung der Kunden soll sogar intensiviert werden. Dabei helfen sogenannte Kommissionierautomaten, die den Mitarbeitern bei der Medikamentenausgabe mehr Zeit für den Kunden lassen. „Der Kommissionierer zieht sich das gewünschte Medikament selbst aus dem Regal und schleust es an den Mitarbeiter weiter“, so Stahlhacke. Der Vorteil an dieser Maschine sei, dass der Kunde nicht allein gelassen werde. Der Mitarbeiter bleibe bei ihm und sei bis zum Eintreffen des Medikaments für Fragen da. In Rostock verfügen laut Stahlhacke derzeit etwa vier bis fünf Apotheken über diese Geräte. Service sei für Apotheken wichtig, um im Wettbewerb mit dem Internethandel zu punkten. „Bestellst du ein Mittel online, wirst du nicht beraten. Man erfährt nichts über Risiken“, sagt Stahlhacke.

Marten Vorwerk

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