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Arbeiten am Kurwald können beginnen

GRAAL-MÜRITZ Arbeiten am Kurwald können beginnen

Gemeindevertreter vergeben Bau des Aktivwaldes / Demnächst folgt der zweite Teil des Pilotprojektes im Ostseeheilbad

Graal-Müritz. Das Projekt Kurwald im Ostseeheilbad Graal-Müritz tritt aus seiner Konzeptphase heraus: Die Gemeindevertreter haben in ihrer Sitzung am Donnerstag der Auftragsvergabe für das Teilstück „Aktivwald“ in ihrer Mehrheit zugestimmt. „Nun werden die Arbeiten demnächst beginnen“, sagte gestern Petra Taraschewski, Bauamtsleiterin in der Gemeindeverwaltung.

Dieser erste Abschnitt Aktivwald wird sich mit Gesundheit befassen. „Es werden dazu entsprechende Geräte aufgestellt“, sagte Bürgermeister Frank Giese, „beispielsweise für das Laufen oder das Radfahren“. Der Aktivwald entsteht neben dem Barfußpfad am Zarnezweg, erläutert der Bürgermeister weiter.

Das nun von den Gemeindevertretern bestätigte Konzept habe in den vorangehenden Diskussionen Anklang gefunden, so Giese. Die Autoren hätten hätten erkennen lassen, dass sie die Zielsetzung verstanden hätten und sich mit ihr identifizieren. „Gut gelungen sind auch die Erläuterungen zu den einzelnen Fitnessstationen, fügte der Verwaltungschef hinzu. Während der Sitzung am Donnerstag hatte Gemeindevertreter Oliver Behrens zudem angeregt, weniger Schilder im Aktivwald aufzustellen, „weil wir ja keinen Schilderwald wollen.“ Außerdem müsse man sich fragen, ob man bei Geräten aus Holz bleiben wolle, weil diese nicht so lange haltbar seien. Diese Dinge werden nun noch mit der Firma Grafik@genten abgestimmt werden. Dieses erste Teilstück des Kurwaldes wird rund 80 000 Euro kosten.

„Wir hätten gern gleich den Erholungswald mitgemacht“, sagte der Bürgermeister. Er wird sich bis zum Mahlbusen hinziehen. „Aber da kommen wir in einen sensiblen Bereich der Natur“, sagte Frank Giese.

Petra Taraschewski merkte an, dass man sich in der Genehmiungsphase befinde und voraussichtlich zum Jahresende dafür die Ausschreibung machen könne.

Die Gesamtkosten für den Aktiv- und den Erholungswald belaufen sich auf rund 248000 Euro, davon wird die Gemeinde 70 000 Euro tragen, der Rest wird vom Landesforstamt gefördert. Weitere Bestandteile des gesamten Kurwaldes sind zusätzlich der Balance-Wald und der Atmungswald. „Das wird alles nach und nach entstehen“, sagte der Bürgermeister.

Der Kurwald – es ist eins von insgesamt fünf Pilotprojekten im Land – soll sich später einmal auf etwa 7,3 Hektar Fläche zwischen dem Rhododendronpark, dem Mahlbusen und der Ostsee sowie östlich zwischen dem Vollrath-Kirsch-Weg und dem Fritz-Reuter-Camp erstrecken.

Michael Schißler

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