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Arbeitslose verschönern den Stadtteil

Groß Klein Arbeitslose verschönern den Stadtteil

Unter dem Thema „Grünes Rostocker Dreieck an der Warnow“ können sich die Bürger im Quartier einbringen

Groß Klein. Etwas Gutes tun, Kontakt mit Menschen aus dem Stadtteil knüpfen und damit das eigene Umfeld verschönern — für Langzeitarbeitslose soll das der Ausweg aus dem grauen Alltag sein. Ein Projekt des Arbeitsförderungs- und Fortbildungswerks (Afw) will genau das ermöglichen. Unter dem Motto „Grünes Rostock Dreieck an der Warnow“ sucht es nach Möglichkeiten, wie sich Arbeitslose aus Groß Klein, Dierkow und Toitenwinkel einbringen können.

 

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Wir als Ortsbeirat unterstützen solche Projekte natürlich. In Groß Klein gab es schon etwas Ähnliches.“Uwe Michaelis, Ortsbeirat Groß Klein

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Das Projekt soll Langzeitar- beitslosen eine Möglichkeit geben, sich im Stadtteil einzubringen.“Heike Volke, Geschäftsführerin Afw

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Wir als Ortsbeirat unterstützen solche Projekte natürlich. In Groß Klein gab es schon etwas Ähnliches.“Uwe Michaelis, Ortsbeirat Groß Klein

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Das Projekt soll Langzeitar- beitslosen eine Möglichkeit geben, sich im Stadtteil einzubringen.“Heike Volke, Geschäftsführerin Afw

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„Das Projekt gehört zum Bundesprogramm Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“, erklärt Afw-Chefin Heike Volke. Dem Leitbild der Hansestadt „Grüne Stadt am Meer“ folgend, sollen die Langzeitarbeitslosen die Möglichkeit bekommen, sich bei der Begrünung ihres Stadtteils einzubringen. Ein erfolgreiches Beispiel findet sich etwa in Dierkow. „Am Hannes-Meyer-Platz ist ein Lehrbeet entstanden. Das haben die Projektteilnehmer angelegt und gepflegt“, berichtet Volke.

In Groß Klein soll es nun ähnliche Aktionen geben. In einem Seniorenheim seien beispielsweise Hochbeete angelegt worden, die nun gepflegt werden könnten. Solche Arbeiten würden nicht nur der Beschäftigung dienen. „Die Arbeitslosen erfahren etwas über ehrenamtliches Engagement und dass man nicht zu Hause herumsitzen muss, wenn es mit einem Job gerade nicht klappt“, erklärt die Afw-Chefin.

Gleichzeitig schärfe das Engagement wieder den Blick für die Arbeitswelt. Die Teilnehmer würden wieder mehr Mut sammeln, der für die Bewerbung wichtig ist. „Irgendwann sind dann auch Praktika geplant, aber das muss alles Schritt für Schritt gehen“, sagt Heike Volke. Schließlich handle es sich in den meisten Fällen um Menschen, die seit vielen Jahren arbeitslos seien.

Der Ortsbeirat Groß Klein begrüßt dieses Engagement für den Stadtteil und seine Bürger. „Wir als Ortsbeirat unterstützen solche Projekte natürlich. In Groß Klein gab es schon etwas Ähnliches“, sagt der Vorsitzende Uwe Michaelis (SPD). Das Afw arbeite gern eng mit den Ortsbeiräten zusammen, bestätigt auch Heike Volke. „Wir nehmen immer gern Wünsche für den Stadtteil auf und sehen, was wir tun können.“

Von Nele Reiber

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