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Auch für Sylvi: Unimedizin sucht dringend Blutspender

Hansaviertel Auch für Sylvi: Unimedizin sucht dringend Blutspender

100 Konserven Blut werden für Stammzell-Transplantation bei Leukämie-Patientin Sylvia Horack gebraucht

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Inga Schönberner-Richter (l.), Edith Miebergall und Nico Greger arbeiten im Labor.

Quelle: Unimedizin

Hansaviertel. Für die an akuter Leukämie erkrankten Sylvia Horack und Anne Schielke sind Stammzell-Spender gefunden — doch für eine erfolgreiche Transplantation braucht die Universitätsmedizin Rostock nun auch Blutkonserven.

„Von der Diagnose bis zur Entlassung benötigt ein Leukämie-Patient mitunter mehr als 100 Blutkonserven“, sagt Nico Greger vom Institut für Transfusionsmedizin der Unimedizin. Nach der Diagnose haben beide Patientinnen Chemotherapien durchlaufen, bei denen die Funktion ihres Knochenmarks unterdrückt wurde. „Damit es in dieser Zeit nicht zu Blutungen oder Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems kommt, wird vorsorglich Blut zugeführt“, so der Assistenzarzt. Auch bei der Vorbereitung auf die Transplantation wird das Knochenmark beeinflusst, um Platz für die neuen Stammzellen zu schaffen. Die Folge: Die eigene Blutbildung verzögert sich. „Die Patienten bilden vor, während und bis zu mehreren Wochen nach der Transplantation kaum eigene Blutzellen nach. In dieser Zeit sind sie auf fremdes Blut angewiesen."

Eine weitere Schwierigkeit sei, dass sich aufgrund unterschiedlicher Blutgruppen von Spender und Patient Antikörper bilden könnten, die Komplikationen verursachen. „Dann müssen wir erneut Blutkonserven einsetzen, um das Problem wieder in den Griff zu kriegen“, erklärt Greger.

Um den hohen Bedarf an Blut für Patienten zu decken, ist die Unimedizin generell dringend auf Blutspenden angewiesen. „Neuspender fehlen — und bei der Blutgruppe Rhesus-negativ gibt es einen chronischen Mangel", so Greger.

Blutspende: Montag und Mittwoch 10-18 Uhr; Dienstag, Donnerstag und Freitag 7.30-15 Uhr; Waldemarstraße 21d, ☎ 0381 / 203 36 30

OZ

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