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Stadtmitte Auf der Suche nach Tasmaniens Berggarnelen

Forscher der Uni Rostock untersuchen Artenvielfalt auf australischer Insel

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Prof. Dr. Stefan Richter mit zwei gefangenen Garnelen. Seit 2006 untersucht der Forscher die Tiere.

Quelle: Foto: Pauline Rabe

Stadtmitte. Bis auf ihren Namen haben tasmanische Berggarnelen mit Garnelen nichts gemein: „Sie sind lebende Fossilien und stehen isoliert im System der Höheren Krebse.

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Forscher der Uni Rostock untersuchen Artenvielfalt auf australischer Insel

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Das macht ihre Erforschung so interessant“, sagt Professor Stefan Richter vom Institut für Biowissenschaften. Der Rostocker Forscher interessiert sich seit 2006 für die eigenständige Krebsgruppe. Mit Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft flog er nun das dritte Mal auf die australische Insel. Begleitet wurde er von den Masterstudenten Marian Reinhardt und Christoph Höpel.

„Die beiden haben während ihres Studiums die Qualifikation zum Forschungstaucher erworben“, erzählt der Zoologe. Und die war unerlässlich, um in tiefen Seen, wie dem Lake St. Clair, Tiere einzufangen. „Noch vor einem Jahr gingen Forscher von nur einer einzigen Art Berggarnelen aus.“ Durch die Arbeit der Rostocker und australischer Kollegen ist mittlerweile klar, dass es mindestens sieben gibt. Die Krebse leben nur auf Tasmanien, in Bergseen und -flüssen, aber auch in unterirdischen Fluss- Systemen in Höhlen. „In diese kamen wir mithilfe von australischen Hobbyhöhlenforschern.

Die dort auftretende Art ist nicht braun, sondern pigmentlos“, erklärt Richter. Zudem sei diese Form blind.

Um genauere Unterschiede festzustellen, untersucht Marian Reinhardt derzeit im Zuge seiner Masterarbeit die Gehirne der in Australien gefangenen Tiere. „Christoph Höpel wird sich im kommenden Jahr genauer mit der zeitlichen Einordnung beschäftigen“, so Richter. Unter den Tasmaniern sind die Berggarnelen gut bekannt. „Die Inselbewohner sind sich der Bedeutung ihrer Fauna bewusst und haben ein Gespür dafür entwickelt, diese zu bewahren.“ So ändern die Untersuchungen des Rostocker Forschungsteams den Schutzstatus bestimmter Gebiete. „Wir haben herausgefunden, dass eine Garnelenart nur am Mount Wellington vorkommt. Der Berg ist derzeit noch ein beliebtes Touristenziel.“

Pauline Rabe

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