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Ausstellung stellt jüdischen Starfotografen vor

Steintor-Vorstadt Ausstellung stellt jüdischen Starfotografen vor

Am 26. Mai beginnt um 17 Uhr im Max-Samuel-Haus am Schillerplatz eine Führung durch die Ausstellung über Erich Salomon (1886-1944). Salomon wuchs in einer großbürgerlichen Familie in Berlin auf.

Steintor-Vorstadt. Am 26. Mai beginnt um 17 Uhr im Max-Samuel-Haus am Schillerplatz eine Führung durch die Ausstellung über Erich Salomon (1886-1944).

Salomon wuchs in einer großbürgerlichen Familie in Berlin auf. 1913 schloss er seine Studien mit Promotion an der Juristischen Fakultät der Universität Rostock ab. Ein Konkurs beendete 1924 seine Juristenlaufbahn. Vom Rest des Familienvermögens kaufte er Fahrzeuge und warb für sich als Taxifahrer, der unterwegs auch juristisch beraten würde. So auf ihn aufmerksam geworden, stellte ihn Ullstein 1925 als Werbefachmann an.

Mit seinen Aufnahmen brachte er der wachsenden Leserschaft illustrierter Zeitungen Ereignisse und Prominente wie Marlene Dietrich und Max Schmeling ungestellt nah.

1933 floh Erich Salomon mit seiner Frau und dem jüngsten Sohn in die Niederlande. 1943 in Amsterdam verhaftet, wurde die Familie in Auschwitz ermordet. Sein ältester Sohn rettete seine Arbeiten.

Führung: 26. Mai um 17 Uhr im Max-Samuel-Haus am Schillerplatz.

OZ

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