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Austausch unter Kollegen

Tunis Austausch unter Kollegen

Deutsche und tunesische Journalisten diskutierten über Pressefreiheit

Tunis. . In Sachen Pressefreiheit weltweit gehört Tunesien zu den größten Aufsteigern. Im Ranking von „Reporter ohne Grenzen“ machte das Land 30 Plätze gut, liegt unter 180 Ländern jetzt auf Rang 96. Sie können im wesentlichen frei berichten, erzählen Rana Guesmi und Sabri Bougattfa von der Nachrichtenagentur TAP. „Wir haben aber noch das Problem der Glaubwürdigkeit“, sagt Bougattfa. Eine Sorge, die sie aktuell mit deutschen Kollegen teilen, konnten Thomas Niebuhr, stellvertretender Leiter der OZ-Lokalredaktion Rostock, und Thomas Böhm vom privaten Sender MV1 erwidern.

Beide berichteten auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) vor allem über Kommunalwahlen und lokale Berichterstattung und diskutierten mit vier tunesischen Kollegen über Pressefreiheit oder die Bedeutung von digitale Medien. Zum ersten Mal können die Tunesier 2017 ihre Bürgermeister selbst wählen. „Das ist auch für die Journalisten eine Herausforderung“, sagt Edmund Ratka vom Tunis-Büro der KAS. Eine starke regionale und lokale Berichterstattung gebe es in Tunesien nicht, das deutsche Modell habe sie beeindruckt, erklärt Rana Guesmi. „Die meisten Journalisten arbeiten in Tunis, wir schicken nur Korrespondenten in die Regionen.“

Edmund Ratka freute sich über den intensiven Austausch in der kleinen Runde. „Wir hätten gern mehr tunesische Journalisten eingeladen, aber das scheiterte an der englischen Sprache“, sagt er. „Wir müssen jetzt überlegen, wie wir an den Austausch daran anknüpfen können.“ Eine Möglichkeit wäre es, tunesische Journalisten nach Deutschland einzuladen, damit sie direkt etwas über lokale Berichterstattung erfahren können.

OZ

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