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Auszeichnung: Nachwuchswissenschaftler treffen Nobelpreisträger

Stadtmitte Auszeichnung: Nachwuchswissenschaftler treffen Nobelpreisträger

Jan Sperling und Gilbert Grell sind zu einem Treffen in Lindau eingeladen

Stadtmitte. Das 66. Nobelpreisträgertreffen, das am 26. Juni in Lindau beginnt, steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Physik. Eingeladen sind ausgezeichnete Studierende, Doktoranden und Post-Docs, die im Fachbereich Physik forschen. Für die jungen Nachwuchswissenschaftler ist die Teilnahme an diesem internationalen Zusammentreffen von Spitzenforschern keineswegs selbstverständlich, sondern eine große Auszeichnung. Aus Rostock konnten sich Dr. Jan Sperling (33) und Gilbert Grell (26) vom Institut für Physik in einem mehrstufigen Auswahlverfahren durchsetzen und werden bis zum 1. Juli in Lindau (Bodensee) zu Gast sein.

 

OZ-Bild

Jan Spelling (li) und Gilbert Grell fahren zum Nobelpreisträgertreffen nach Lindau.

Quelle: Uni Rostock

Insgesamt 30 internationale Nobelpreisträger haben ihre Teilnahme zugesagt. Sie werden mit rund 400 jungen Wissenschaftlern aus 80 Ländern zusammenkommen, die sich bei dem anspruchsvollen Auswahlverfahren durchsetzen konnten – darunter auch Sperling und Grell. Jan Sperling habilitierte im vergangenen Jahr auf dem Gebiet der Theoretischen Quantenoptik. Mit mehr als 32 Publikationen in internationalen Zeitschriften ist er auf seinem Spezialgebiet herausragend ausgewiesen. Gilbert Grell arbeitet auf dem Gebiet der Molekularen Quantendynamik derzeit an seiner Promotion und kann bereits etliche nationale und internationale Publikationen vorweisen.

„Die Teilnahme am Nobelpreisträgertreffen ist für unsere jungen Nachwuchswissenschaftler eine einmalige Chance, um mit hochkarätigen Experten auf Augenhöhe in Kontakt zu kommen“, so Dr. Heidi Reinholz vom Institut für Physik, die als Ansprechpartnerin für das Lindauer Kuratorium das Auswahlverfahren an der Uni Rostock begleitete.

Seit 1951 finden die Tagungen als europäische Initiative jährlich in Lindau am Bodensee statt. Sie dienen dem wissenschaftlichen Austausch, dem Aufbau von Netzwerken und der Inspiration. Rostock war zuletzt 2015 dort mit Marco Schröter vertreten, ebenfalls Doktorand am Institut für Physik.

OZ

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