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„Bäderschiff soll nicht in Vergessenheit geraten“

Stadtmitte „Bäderschiff soll nicht in Vergessenheit geraten“

OZ-Leser diskutieren mit, welchen Platz sie für die „Undine“ am sinnvollsten halten

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Seit Oktober 2014 liegt das ehemalige Bäderschiff „Undine“ im Wasser an der Silohalbinsel.

Quelle: Ove Arscholl

Stadtmitte. Der Schiffsrumpf des Bäderschiffs „Undine“ soll einen neuen Platz finden. Drei Standorte wären für den rostigen Schiffsrumpf denkbar. Derzeit wird über Liegeplätze etwa vor dem Internationalen Haus des Tourismus, am Fähranleger Kabutzenhof oder auf der Silohalbinsel diskutiert. Auch die Leser der OSTSEE-ZEITUNG bringen ihre Ideen ein.

„Das Becken der ehemaligen Schiffswerft und Wasserbaufirma ,Otto Ludewig, jun.’ erhält bis zum 800. Stadtgeburtstag eine Uferpromenade. Auf den dazugehörigen neu zu gestaltenden Freianlagen böte sich die Integration eines Standortes für das Landdenkmal an“, meint Heinz Lange. Ähnliche Ideen wie Christian Teske (Linke) vom Rostocker Kulturausschuss – er kann sich einen Standort im Iga-Park vorstellen – hat auch Peter Funke: „Wenn der Standort Iga-Park für das Traditionsschiff erhalten bleibt und durch ein Schifffahrtsmuseum ergänzt wird, sollte auch die ,Undine’ dort ihren Liegeplatz (an Land) erhalten“, sagt er.

Für Kirk Parczyk ist es egal, wo und wie das ehemalige Seebäderschiff wieder in Szene gesetzt wird. „Wichtig ist doch nur, dass es nicht in Vergessenheit gerät und als einmaliges Denkmal einer prägenden Epoche der Hafenstadt Rostock erhalten bleibt.“ Auch solle es mit seiner Anwesenheit weiterhin alle Verantwortlichen daran erinnern, dass sie es versäumt hätten, alles dafür zu tun, um den Verfall dieses wichtigen Kulturgutes abzuwenden. „Leider hat der Umgang mit unserem maritimen Erbe in unserer Stadt inzwischen eine unrühmlichen Tradition erlangt, wenn man nur sieht, wie mit solchen einmaligen Schiffen wie der ,Vorwärts’ und der ,Büchner’ umgegangen worden ist“, so Kirk Parczyk.

Carola Matthews wundert sich über die Diskussion über die „Undine“. War es nicht ein Fehler, sie für eine hohe Summe von Dresden nach Rostock zu schleppen, um sie endgültig dem Untergang zu weihen?“, fragt sie. Geld könne man aus ihrer Sicht dadurch einnehmen, wenn das Traditionsschiff in den alten Hafen käme. „Hier könnten viele Touristen auf kurzem Weg zum Museum geführt werden, die Eintrittsgelder würden sich zahlenmäßig sicher verdoppeln. Das wäre eine Entscheidung zugunsten der Attraktion unserer Stadt“, sagt sie.

mo

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