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Bärlauchfest im Botanischen Garten lockt Hunderte Gäste

Reutershagen Bärlauchfest im Botanischen Garten lockt Hunderte Gäste

Bärlauch scheint magische Anziehungskraft zu besitzen: Denn das fünfte Fest zu Ehren der Salatpflanze „Allium ursinum“ im Botanischen Garten hat gestern Hunderte Besucher angezogen.

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Bernd Springer gab zum Bärlauch Informationen.

Quelle: Jürgen Falkenberg

Reutershagen. Bärlauch scheint magische Anziehungskraft zu besitzen: Denn das fünfte Fest zu Ehren der Salatpflanze „Allium ursinum“ im Botanischen Garten hat gestern Hunderte Besucher angezogen. In sieben Stunden gab es Informationen rund um den Bärlauch. Dieser soll Magen, Darm und Blut reinigen, Blutdruck sowie Colesterin senken, und gut sein bei Bronchitis und Asthma.

In immer mehr Kleingärten findet er sich.

Im Botanischen Garten der Universität Rostock hat sich der Bärlauch inzwischen auf einer Fläche von einem halben Hektar in der Buchenwald-Biotopanlage durch Samen und Zwiebeln ausgebreitet. So ist das Bärlauchfest auch Bärlauchmarktplatz. An zwei Tagen vor dem Fest, ausgerichtet von der Uni in Kooperation mit dem Freundeskreis Botanischer Garten, haben zehn Mitarbeiter und Freunde gegraben.

1500 Beutel wurden mit Bärlauchpflanzen gefüllt. 500 Beutel mit Wunderlauch kamen dazu. „Dazu gab es Bärlauchblätter und Samen“, sagt Diethard Goetze, Kustos des Botanischen Gartens.

Lang war die Schlange der Käufer. Irmgard Schütt (79) hatte beide Sorten erworben. „Ich pflanze sie in meinen Kleingarten in der Südstadt“, sagt sie. Karl-Heinz Mandelkow (81) ließ sich von der Biowissenschaftlerin Sarah Müller beraten, wie Bärlauch-Pesto gelingt. Auch Bernd Springer, Technischer Leiter des Gartens, beriet die Besucher. Und bei Juliane Schmiele aus der wissenschaftlichen Fakultät gingen die kleinen Eierkuchen mit Quark-Dill-Bärlauchblüten-Auflage schnell weg. „Ich habe gestern bis 23 Uhr Eierkuchen gebacken“, sagt sie lachend.

Werner Brinckmann, ein Förderer des Botanischen Gartens und Mitglied beim Verein „Klönsnack-Rostocker 7“, der das Bärlauchfest mit kleinem Programm unterstützte, hatte auch in diesem Jahr seine Erfindung, den Bärlauch-Köm, beigesteuert. Die Rostocker Kakteenfreunde waren mit einem Sortiment ihrer stachligen Gewächse dabei. Bärlauch-Rahm- Süppchen gab es aus der Gulaschkanone. Und wer von Bärlauchstullen und Eierkuchen genug hatte, konnte diverse Kuchen aus den Küchen der Fördermitglieder probieren. Jürgen Falkenberg

OZ

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