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Basar der zufriedenen Gesichter

Rövershagen Basar der zufriedenen Gesichter

Kinderkleiderbörse erbringt Umsatz von fast 25000 Euro / Verein spendet Teil des Erlöses für Spielplatz

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Die Rostockerinnen Susanna Gläser (30, v. l.), Nele Heidtmann (30) und Maria Zepplin (29) auf Schnäppchensuche. Fotos (2): Ove Arscholl

Rövershagen. Verkaufsoffenes Wochenende in Rostocks Innenstadt? Der Kinderkleiderbasar in Rövers- hagen hatte durchaus das Zeug zur Konkurrenzveranstaltung: Preiswerte gebrauchte Kinderbekleidung, Hosen, Jacken, Schuhe, Mützen und vieles mehr — mehr als 10000 Artikel insgesamt — hatte der Rövershäger Kinderkleiderbasar-Verein um seine Vereinsvorsitzende Britta Rabe (44) nach dem Prinzip „von Eltern für Eltern“ zusammengetragen. 75 Verbandsmitglieder und Helfer sorgten dafür, dass die Stücke nach Größen sortiert, ausetikettiert und zum Verkauf angeboten werden konnten. Kaum einer der fast 1000 Kunden — Mütter, Väter, ganze Familien — gingen ohne Neuanschaffung nach Hause. Ergebnis: fast 25000 Euro kamen zusammen.

 

OZ-Bild

Kinderkleiderbasar: Vereinschefin Britta Rabe (44).

Quelle:

Zur Freude für die Verkäufer, aber ebenso zur Freude der Rövershäger Spielplatzinitiative: Sie soll rund zehn Prozent des Verkaufserlöses erhalten. „Das machen wir seit 16 Jahren so“, erzählt Britta Rabe. „Ob Grundschule, Gymnasium, Köhlerhof, Kinderkrebshilfe — viele soziale oder gemeinnützige Projekte haben wir auf diese Weise seit 1999 unterstützen können.“

Sylvana Groß (28) war sogar aus Stralsund nach Rövershagen gekommen. „Eigentlich ist heute mein berechneter Entbindungstermin“, erzählte die Schwangere. „Aber meine Hebamme meinte, ich habe noch Zeit.“ Sie sei aber nicht auf der Suche der Erstausstattung, sondern nach Sommersachen für ihren fünfjährigen Tobias. „Fürs Baby habe ich alles, aber der Große wächst so schnell aus allem raus“, sagte die Mutter: „Ich weiß ja noch nicht, ob es jetzt Mädchen oder Junge wird.“

Medizinstudentin Susanna Gläser (30) aus der KTV in Rostock war für ihre beiden Söhne (knapp 1 und 3) auf der Suche „nach allem, was schnell verschleißt“. Die Sachen seien alle gut in Schuss und viel günstiger als beim Neukauf. Das war auch eines der Motive für Maria Zepplin (29). Sie suchte Sommersachen für ihre einjährige Tochter. „Die Kleinen tragen ihre Sachen doch gar nicht ab“, sagte sie.

„Daher ist der Kleiderbasar eine richtig sinnvolle Sache — für Käufer und Verkäufer.“ Weil das so ist, ist der Kinderkleiderbasar-Verein auch schon längst mit der Vorbereitung der nächsten Verkaufsaktion beschäftigt. „Der Termin steht fest“, sagt Vereinschefin Rabe. „Am 9. Oktober, und der Sonderverkauf für Schwangere am 8. Oktober.“

• Internet:

www.kleiderbasar-roevershagen.de

OZ

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