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Bauerntage mit Kostproben

ROGGENTIN Bauerntage mit Kostproben

Im Einkaufsmarkt Globus in Roggentin präsentieren sich bis Sonnabend teils sehr kleine lokale Produzenten

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Globus-Marktleiter Frank Meißler (l.) und Landrat Sebastian Constien (SPD) probieren den Traktor vom „Rostocker Obst“ aus.

Roggentin. In die Kürbisse haben sie gruselige Gesichter geschnitzt, Drachen wehen im Wind, Herbstgemüse liegt in Holzkisten. Die Azubis aus dem ersten Lehrjahr erwarten Einkäufer bereits vor dem Globus-Markt in Roggentin zu den Bauerntagen, die noch bis Sonnabend andauern.

 

OZ-Bild

Die Bauerntage sind gleichzeitig wichtige Tage für die Azubis im ersten Lehrjahr. Jesse Lucas Hartmann (17) und Alina Maria Steffens (18) sind draußen für den Stand „Einkellern“ verantwortlich.

Quelle: Fotos: Claudia Tupeit

Bei den Bauerntagen können unsere Kunden direkt bei den lokalen Erzeugern Fragen zu Produkten stellen.“Frank Meißler, Globus

Die Anfänger sind die heimlichen Stars der Bauerntage. Gerade erst ins Berufsleben gestartet, haben Lehrlinge wie Jesse Lucas Hartmann (17) und Alina Maria Steffens (18) für die speziellen Tage ihren Stand dekoriert, Kürbisgesichter geschnitzt und einiges über „Einkellern“ von Kartoffel, Möhren und Äpfeln gelernt. Genau das ist nämlich das Thema bei ihnen.

Zum dritten Mal haben Marktleiter Frank Meißler und seine „Food“-Chefin Katrin Belzer gemeinsam mit dem Verein Agrarmarketing Mecklenburg-Vorpommern gestern Morgen die Bauerntage eingeläutet. Im Gegensatz zur regelmäßig stattfindenden „MV-Woche“ werden hier noch stärker lokale Produzenten gewürdigt, die keine großen Liefer- und Produktionskapazitäten haben, teilweise auch keine richtigen Vertriebswege. „Zudem sind bei der MV-Woche viele Anbieter hervorgehoben, die auch verpackte Waren bei uns in den Regalen haben“, erklärt Meißler einen weiteren Unterschied. Noch bis Sonnabend können Globus-Besucher Halt machen an den Probierständen. Quittenmus mit Skör oder Skör mit Kräutern erwarten Hungrige zum Beispiel am Stand der SOS-Dorfgemeinschaft aus Hohenwieden bei Grimmen. Dort arbeiten Menschen mit Lernbeeinträchtigung in der Gärtnerei, Holzwerkstatt und in der Käserei. Und dort wird der Skör, eine Frischkäse-Art, hergestellt – nun herbsttauglich aufgepeppt mit einem Mus aus Quitten. Seit drei Jahren gibt es eine kleine Auswahl der Produkte auch in Roggentin.

Martin Czechl vom „Rostocker Obst“ zieht nicht nur mit seinen farbenfrohen Äpfeln alle Blicke auf sich. Anstelle eines klassischen Standes hat er einen alten rumänischen Trekker mitgebracht, auf dem er die fruchtigen Stücke präsentiert.

Gefrorene Geflügelvarianten aus bäuerlicher Freilandhaltung gibt es vom Bauernhof Oehlert aus Zarnewanz bei Tessin. Mit Kartoffeln aus Broderstorf und Äpfeln aus Evershagen wird wiederum das Gericht „Himmel und Erde“ den ganzen Tag über zubereitet und zum Schlemmen in kleinen Schälchen den Einkaufenden gereicht. Die Erdäpfel wurden außerdem zu einem Kuchen verarbeitet, bei dem die Marzipanmasse noch traditionell aus Kartoffelstampf besteht.

Sinn der Bauerntage ist laut Frank Meißler auch, dass Kunden die Erzeuger befragen können. Landrat Sebastian Constien (SPD) ergänzt, dass Verbraucher heutzutage wissen wollen, „von welchem Bauerhof das Stück Fleisch kommt, das abends auf dem Teller liegt“.

Lokale Erzeuger

Kartoffelmarzipankuchen , Kürbissuppe, „Himmel und Erde“ mit Kartoffeln, Äpfeln und Rotkohlsalat – beim Einkaufsmarkt Globus in Roggentin haben gestern die 3. Bauerntage begonnen.

Bis Sonnabend können sich Kunden von lokalen Erzeugern aus der Region zu Produkten beraten lassen und sie probieren.

Die Fleischerei Torney bietet ihre Leckereien nur heute zum Kosten an. Sonnabend dürfen Äpfel zum Mosten mitgebracht werden (ab 50 Kilo); dann ist die Mosterei aus Satow zu Gast im Globus. Ebenso wie die Junglandwirte.

Claudia Tupeit

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