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Baustart für neuen Flanier-Hafen an der Warnow

Stadthafen Baustart für neuen Flanier-Hafen an der Warnow

180 Meter lange Promenade entsteht am Ludewigbecken / 8,2 Millionen Euro werden im Stadthafen investiert

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Lückenschluss am Ludewigbecken: Zwischen Silo- und Holzhalbinsel wird eine neue Promenade gebaut.

Quelle: Ove Arscholl

Stadthafen. Wildwucherndes Gestrüpp, morsches Holz und Bröselbeton: Das Ufer des Ludewigbeckens sieht nicht gerade aus wie eine schmucke Flaniermeile. Noch. Denn in zwei Jahren sollen Rostocker und Touristen auf einer neuen, 185 Meter langen Promenade spazieren können. Den Lückenschluss zwischen Silo- und Holzhalbinsel lässt sich die Stadt einiges kosten. Um das unansehnliche Brachland am Ostsende des Stadthafens zum Schmuckstück aufzuhübschen, investiert sie 8,2 Millionen Euro, 6,8 Millionen Euro davon schießen Bund und Land zu. Gestern haben Arbeiter damit begonnen, die Baustelle einzurichten. Richtig los geht’s dann kommende Woche.

Bevor Spaziergängern die millionenschwere Kaikante buchstäblich zu Füßen liegt, muss schweres Gerät ran. Der alte Schotter kommt weg, eine neue Ufersicherung her. Ende nächster Woche fährt ein Seilbagger per Ponton vor, um die Spundwand zu rammen. Damit auch von der Landseite aus gearbeitet werden kann, ist die Fußgängerbrücke abmontiert worden. Sie zieht vorübergehend auf eine Schwimminsel im Stadthafen um. Sobald die Spundwand steht, ist der Unterbau für die Promenade dran: Dafür werden Pfahlgründungen gesetzt, über denen eine Stahlbetonplatte eingebaut wird. Auf der wird dann die Bummelmeile aufgebaut: Pflastersteine werden verlegt, Bänke und Laternen montiert. Auf der Nordseite des Ludewigbeckens entsteht eine Freifläche mit Hochbeeten und Sitzpodesten. Im März 2018 sollen die ersten Spaziergänger über die neue Promenade laufen können. Fertig ist das Ludewigbecken dann aber noch nicht: Rostocks Hafenkapitän Gisbert Ruhnke hatte angekündigt, dass dort eine kleine Marina für Anwohner gebaut wird (die OZ berichtete).

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