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Beachsoccer-Fans geben alles

Warnemünde Beachsoccer-Fans geben alles

Die Lokalmatadore Rostocker Robben reisen mit großer Fangemeinde an den Strand von Warnemünde

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Die Rostocker Robben im Halbfinale gegen den BSC Ibbenbüren. Die Hansestädter müssen sich mit einem knappen 10:12 geschlagen geben.

Warnemünde. Er läuft an, schießt und das Tor fällt. Die Fans springen begeistert von ihren Sitzen und jubeln: Vor traumhafter Ostsee-Kulisse und im weißen Sand von Warnemünde ging es am Wochenende für das Runde in das Eckige. Zum vierten Mal in Folge wurde in der Nähe des Teepotts die Deutsche Beachsoccer-Meisterschaft ausgetragen. Die Rostocker Robben – Lokalmatadore und gleichzeitiger Titelverteidiger – traten gegen fünf weitere Teams an und hatten die größte Fangemeinde dabei.

 

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Rostocker Torwart Matthias Schlamp wirft den Ball zu seinen Mannschaftskollegen. Fotos (4): Julia Graßmann

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Strand- fußball ist technisch ziemlich anspruchs- voll.“Martin Schlaßus (41), Vollratsruhe

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Die Atmosphäre ist einmalig und sorgt für ein richtiges Urlaubsgefühl.“Franziska Feist (31), Rostock

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Rostocker Torwart Matthias Schlamp wirft den Ball zu seinen Mannschaftskollegen. Fotos (4): Julia Graßmann

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Strand- fußball ist technisch ziemlich anspruchs- voll.“Martin Schlaßus (41), Vollratsruhe

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Die Atmosphäre ist einmalig und sorgt für ein richtiges Urlaubsgefühl.“Franziska Feist (31), Rostock

Zahlen zum Beachsoccer

5000 Zuschauer haben laut Veranstalter die Deutschen Meisterschaften verfolgt.

5 Mannschaften hatten sich für die DFB-Finalrunde qualifiziert.

Das SpieI wird von 2 Mannschaften mit je 5 Spielern (4 Feldspieler und 1 Torwart) bestritten und besteht aus 3 Perioden mit jeweils 12 Spielminuten. Es gibt eine 4-Sekunden-Regel für die Ausführung von Standardsituationen.

„Auf geht’s, Robben, kämpfen und siegen“, lautet einer der Gesänge aus dem Fanblock der Hanseaten. Die Fans zeigen sich durchaus vorbereitet: Mit Pfeifen, Sirenen, Trommeln und Vereinsflaggen nehmen sie eine der drei Tribünen ein. „Die Fangemeinde der Rostocker Robben ist sehr gut organisiert. Sie machen viel Stimmung und sind mit Leidenschaft dabei“, sagt Bernd Barutta, zuständiger Abteilungsleiter des Deutschen Fußball-Bunds (DFB). Der Veranstalter zeigt sich zufrieden mit dem Event. Und auch das spielerische Niveau übertreffe das der vergangenen Jahre, erklärt Barutta. Das bewies beispielsweise das Halbfinale Robben gegen Ibbenbürener BSC. Mit einer Spieldauer von einer Stunde und 40 Minuten ging es als längstes Spiel in die Meisterschafts-Geschichte ein. Für die bis zu 5000 Zuschauer bedeutet dieses Match Spannung pur. Die Robben müssen sich allerdings in letzter Sekunde mit 10:12 dem Konkurrenten aus Nordrhein-Westfalen geschlagen geben.

Die Zuschauerin Franziska Feist hatte von der Veranstaltung bei Facebook gelesen und entschied, bei dem Spektakel dabei zu sein. Die Strand-Atmosphäre und die unschlagbare Kulisse würden ihr besonders gefallen, meinte die 31-Jährige. Ganz zufällig entdeckt Martin Schlaßus die Tribünen, als er mit seinem Sohn einen Ausflug an den Strand unternimmt. Die Besucher aus dem Müritzkreis sind sehr begeistert von dem Sport. „Strandfußball ist technisch sehr anspruchsvoll mit den Fallrückziehern und dem Heben des Balls aus dem Sand“, erklärt der 41-jährige Freizeitfußballer.

Es steht bereits fest, dass Warnemünde auch in den nächsten zwei Jahren die DFB-Finalrunde ausrichten wird. „Die Verhältnisse hier sind ideal und die Zusammenarbeit mit der Stadt Rostock funktioniert ohne Probleme“, erzählt DFB-Abteilungsleiter Barutta. Für das kommende Jahr sei bereits geplant, die Tribüne zu erweitern, um mehr Fans unterbringen zu können.

Julia Graßmann

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