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Bei „Schwani“ hört es auf

GUTEN TAG LIEBE LESER Bei „Schwani“ hört es auf

Sprache verändert sich ständig. Nicht immer zum Guten – und manches gefällt auch gar nicht, wie der inzwischen inflationäre Gebrauch praktisch sinnfreier Floskeln, wie „vor Ort“ oder „hinterfragen“.

Sprache verändert sich ständig. Nicht immer zum Guten – und manches gefällt auch gar nicht, wie der inzwischen inflationäre Gebrauch praktisch sinnfreier Floskeln, wie „vor Ort“ oder „hinterfragen“.

Anderes ist vielleicht nur eine Frage des persönlichen Geschmacks. Dazu zählt die Verniedlichung von Namen oder Orten, indem abgekürzt und einfach ein „i“ ans Ende gesetzt wird. Gut, Begriffe wie Kröpi für Kröpeliner Straße und Tradi für Traditionsschiff sind in Rostock längst etabliert und wohl nicht mehr aus der Welt zu kriegen. Bei Dobi (Doberaner Platz) sträuben sich noch die Nackenhaare, die Bezeichnung dürfte sich vermutlich auch längst durchgesetzt haben, bei jungen Menschen wohl in jedem Fall schon. Dass jüngst in einer öffentlichen Sitzung im Rathaus von „Schwani“ als Abkürzung für den Schwanenteich inklusive des dazugehörigen Parks gesprochen wurde, geht dann aber doch entschieden zu weit. Wo soll denn diese Verniedlichungswelle noch hinführen. Die Ersten die sagen, sie müssen zu einer Sitzung ins „Rati“ oder sie gehen zum Joggen in den „Lindi“, den „Barni“ oder den „Statti“, bekommen garantiert sofort die fällige Anzeige bei der Sprachpolizei. Versprochen.

OZ

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