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Beim Völkerball werden die Lütten zu Kämpfern

Schmarl Beim Völkerball werden die Lütten zu Kämpfern

Gestern spielten die „Spatzennest“-Kinder erstmals den Wettkampfsport in mehreren Turnieren / Bewegung unglaublich wichtig

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Mit selbst gebastelten Puschels feuerte die Gruppe „Ostseekinder“ die Völkerball-Teams des Kindergartens „Spatzennest“ gestern kräftig an.

Schmarl. Oh nein, getroffen, der nächste Knirps muss am Spielfeldrand Platz nehmen. Nur noch drei Mädchen von den „Zwergen“ sind im Spielfeld übrig. Ducken, weghüpfen oder zur Seite hopsen: Geschick und Schnelligkeit sind gefragt. Der Ball, der vom Gegner unaufhörlich geflogen kommt, prallt ans Kind heran. Doch Achtung, puh, Glück gehabt. Die Erzieherin wiederholt für die Lütten die Regel: „Wenn er vorher den Boden berührt, gilt das nicht als Abwurf.“

 

OZ-Bild

„Zwerge“ kämpften gegen „Krümelmonster“. FOTOS (2): CLAUDIA TUPEIT

Quelle:

Den Vormittag haben 120 Kinder aus der integrativen Kindertagesstätte „Spatzennest“ von Träger Kalis Kinderwelten in Schmarl gestern kämpfend in der Turnhalle verbracht. Leiterin Antje Schultz hat zum ersten großen Völkerball-Turnier gebeten. Und die Mitmacher im Alter von vier bis sechs Jahren sind richtig heiß auf den Wettkampfsport. „Meine Kollegen haben schon vor Wochen mit dem Training angefangen, um die Kinder fit für das Turnier zu machen“, erzählt Schultz. Die Erzieherin strahlt, als ihr Blick zu den Spielfeldern schweift: „Die wollen sich auspowern und kämpfen bis zum Schluss.

Das ist schön zu sehen.“

Eine große Tafel zeigt an, welche Spieler bisher die besten waren. Bei jedem Zweifelderball-Kampf bleibt schließlich einer pro Mannschaft übrig, der nicht vom Ball der Gegner getroffen wurde. Nach mehreren Durchgängen – von den 120 Kindern machen 80 mit – treten noch mal zwei Gruppen mit den Besten gegeneinander an, um den Gesamtsieger zu ermitteln. Zum Schluss gibt es für denjenigen einen Pokal. Den hat die Ostseesparkasse gesponsert, genau wie die Urkunden, die jeder kleine Teilnehmer erhält, und auch das Gesunde-Kost-Büfett. Die Kooperation sei auf Eigeninitiative der Erzieher entstanden, erzählt die Spatzennest-Chefin. „Als klar war, dass wir das Turnier machen wollen und auch für die Halle etwas Miete zahlen müssen, sind Kollegen mit einigen Kindern zur Filiale hier bei uns in Schmarl gegangen und haben nach einem möglichen Sponsoring gefragt.“

Die kleinen Spatzen seien überhaupt sehr sportlich und bewegungsfreudig – gefördert von den Gruppenleitern im Sportraum des Kindergartens. Aber auch durch die Zusammenarbeit mit den beiden Sportvereinen PSV und dem SV Fortuna. Deren Mitglieder sorgen einmal in der Woche dafür, dass die Lütten Sport machen – etwa auch turnen. „Wir merken richtig, wie sehr die Kinder das brauchen und wie sie durch Bewegung und Erfolge aus sich herauskommen“, sagt Antje Schultz. Eltern hätten heutzutage häufig keine Zeit, um selbst nach der Arbeit mit ihren Kindern Sport zu machen. Diesen Part müsse der Kindergarten übernehmen. „Demnächst wollen wir auch schon bei den ganz Kleinen in der Krippe mit festen Bewegungsangeboten anfangen“, sagt Schultz, die in Krippe, Kindergarten und Hort insgesamt 328 Kinder verantwortet.

Claudia Tupeit

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