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Benitz gegen neuen Windpark

Benitz/Bröbberow Benitz gegen neuen Windpark

Versuchsanlagen sollen zwanzig Jahre stehenbleiben

Benitz/Bröbberow. Die Gemeindevertretung von Benitz wehrt sich gegen die Errichtung von zwei Windenergie-Versuchanlagen an der Kreuzung Benitz-Bröbberow. Die deutsche Großwälzlager GmbH (DGWL) hatte einen Antrag auf Errichtung der Anlagen beim Staatlichen Amt für Umwelt und Natur (Stalu) gestellt, das vorgesehene Areal befindet sich im Eigentum des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Wie die Gemeindevertretung informiert, handelt es sich nach Angaben der DGWL um Windkraftanlagen mit einer Nabenhöhe von 143,5 Metern. Die Flügellänge beträgt 55 Meter, so dass eine Gesamthöhe der Anlagen von knapp 200 Metern erreicht wird. Getestet werden sollen Wälz- und Kugellager über eine Dauer von 20 Jahren.

Die Gemeinde Benitz hat einen Antrag auf Beteiligung am Genehmigungsverfahren gestellt und werde sich gegen dieses Vorhaben aussprechen, teilt Bürgermeister Rainer Mohsakowski mit. Als Gründe werde man unter anderem Schattenwurf auf die Gemeinde Benitz, Infraschallbelastung, Windgeräusche-Belastung der Einwohner, Gefahren für bedrohte Tierarten und das Naturschutzgebiet Brooksee, den geringen Abstand zur Straße und die Zerstörung des Landschaftsbildes angeben. Auch jeder einzelne Bürger sei aufgefordert, seine Kritik und Bedenken zu diesem Vorhaben zu äußern, teilt der Bürgermeister mit.

Empfänger sei das Stalu.

OZ

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