Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 11 ° Regenschauer

Navigation:
Bibelworte für schwere Zeiten

Bibelworte für schwere Zeiten

Was gibt es nicht alles für Tage: fröhliche, düstere, langweilige, anstrengende, lang ersehnte, kaum zu überstehende.

Was gibt es nicht alles für Tage: fröhliche, düstere, langweilige, anstrengende, lang ersehnte, kaum zu überstehende. Und dann noch die ganz besonderen Tage wie Muttertag, Tag des Ehrenamts, Tag des Kusses, Tag des Murmeltieres (war bereits am 2. Februar) oder den Weltbildungstag.

Und heute am 11. Februar haben wir den Welttag der Kranken. Dieser Gedenktag wurde im Jahr 1993 vom damaligen Papst Johannes Paul II. initiiert. Welchen Sinn und Zweck soll ein derartiger Tag wohl haben? Könnte er vielleicht dazu beitragen, die Beziehungen zwischen Kranken und Gesunden zu fördern, Verständnis für die Bedürfnisse der Kranken zu schaffen und an die Aufgaben der Gesunden gegenüber kranken Menschen zu erinnern?

Krank zu sein kann bedeuten, eingeschränkt, gehandicapt, vielleicht sogar ans Bett gefesselt zu sein. Das wünscht sich keiner. In unserer leistungsorientierten Gesellschaft wird Krankheit weitgehend immer noch tabuisiert und im besten Falle therapiert.

Und die freundliche Aufforderung „Wird schon! Kopf hoch!“ ist bei einem Schnupfen ganz nett, aber nicht bei einer ernsthaften Krankheit. Denn eine Krankheit, besonders wenn sie schwer ist, bedeutet stets eine Krise für die menschliche Existenz und wirft oft für den Betroffenen und seine Angehörigen tiefe Fragen auf. Die Reaktion auf eine Krankheit kann sehr unterschiedlich sein. Im ersten Augenblick können Fragen auftreten: Warum gerade ich? Was habe ich verkehrt gemacht?

Wir mögen der Theorie zustimmen: Krankheit gehört einfach zum Leben dazu. Aber wenn die Krankheit mich trifft oder aus meinem nächsten Umfeld jemand schwer erkrankt, dann hilft allein richtiges Wissen nicht wirklich weiter. Darum: Gut, wenn es Angehörige und Freunde gibt, die dann einfach da sind und vielleicht schweigend viel sagen.

Gut, wenn es dann Menschen gibt, die für und vielleicht auch mit uns beten.

Gut, wenn Worte aus der Bibel oder Liedverse in uns leben und so Herz und Gemüt dadurch getröstet und gestärkt werden können.

Gut, wenn solch ein wertvolles Kapital in guten Zeiten angelegt wurde – das trägt dann auch in schweren Krankheitszeiten.

OZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Greifswald
Nachdem die Zöllner zwei Personen ohne Papiere aufgegriffen haben, halten sie sie im Einsatzfahrzeug fest, um sie danach zur Bundespolizei nach Stralsund zu fahren.

Zöllner suchen im Raum Greifswald nach illegal Beschäftigten – und werden sofort fündig

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Rostock

Vor 25 Jahren wütete vor dem Sonnenblumenhaus der Mob. Vier Tage lang flogen Steine und Brandsätze gegen Flüchtlinge, Vietnamesen und Polizeibeamte. Die Anwohner applaudierten. Der Ausnahmezustand überforderte alle – Politik, Polizei und auch die Presse.

Hier finden Sie eine Multimedia-Reportage zum Thema. mehr

Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

OZ-Bild
„Ich möchte Papa mal die Meinung sagen“

Außergewöhnliche Philosophie-Runde in Kröpelins Grundschule zum Thema „Mut“