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Bienenpest in Rövershagen: Sperrbezirk aufgehoben

Rövershagen Bienenpest in Rövershagen: Sperrbezirk aufgehoben

Der Faulbrut-Sperrbezirk im Umkreis von drei Kilometern rund um Rövershagen und die Ortsteile Oberhagen, Niederhagen und Purkshof ist aufgehoben, teilt der Landkreis Rostock mit.

Rövershagen. Der Faulbrut-Sperrbezirk im Umkreis von drei Kilometern rund um Rövershagen und die Ortsteile Oberhagen, Niederhagen und Purkshof ist aufgehoben, teilt der Landkreis Rostock mit. Das Areal war zum Sperrbezirk erklärt worden, um eine Ausbreitung der sogenannten Bienenpest zu verhindern, der ganze Völker zum Opfer fallen. Die Amerikanische Faulbrut wurde im März 2015 entdeckt und konnte jetzt nach Angaben des zuständigen Veterinäramts in Güstrow erfolgreich bekämpft werden. Die angeordneten Schutzmaßnahme gegen die Bienenseuche sind deshalb aufgehoben.

Die Amerikanische Faulbrut ist eine Erkrankung der älteren Bienenbrut. Im Erkrankungsverlauf löst sich die gesamte Körperstruktur der Larven auf. Während das Sperrgebiet in Kraft war, durften die Imker Bienen aus ihren Beständen nicht aus dem betroffenen Areal bringen und waren zu Bekämpfungsmaßnahmen verpflichtet. Der Honig war nach Angaben des Landkreises ohne Bedenken zum Verzehr geeignet.

Die infizierten Bienenvölker waren abzuschwefeln und anschließend zu beseitigen, beschreibt das Veterinäramt die Schutzmaßnahmen. Alle Gegenstände, die in der Bienenhaltung mit einem infizierten Volk in Berührung gekommen waren, mussten zudem desinfiziert werden. Die Beuten , also die Behausungen der Bienen und Rähmchen, worin die Insekten ihre Waben bauen, wurden mit kochender Natronlauge desinfiziert und das Bienenwachs verbrannt.

Bei Ausbruch der Seuche waren im Sperrgebiet laut Landkreis 22 Bienenvölker bei fünf Imkern befallen. Bei der notwendigen Nachkontrolle waren noch zwei Völker betroffen. Zwei Imker hätten ihre Tätigkeit aufgrund der Seuche aufgegeben.

Das Veterinäramt des Landkreises Rostock weist in diesem Zusammenhang noch einmal darauf hin, dass Bienenhaltungen beim Landkreis Rostock anzuzeigen sind. Alle Imker müssten sich beim Veterinäramt melden. Das helfe auch dabei, Seuchen vorzubeugen und sie gegebenenfalls schnell bekämpfen zu können.

tn

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