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Biestower kämpfen gegen Raserei und zu viele Autos

Biestow Biestower kämpfen gegen Raserei und zu viele Autos

Die Straßen Dorfteich und Ährenkamp sollen verkehrsberuhigt werden, fordern Anwohner / Stadt verspricht, Lösungen zu suchen

Biestow. Viel zu viele Autos, Fahrer, die sich nicht ans Tempolimit halten und komplizierte Verkehrssituationen: Anwohner der Straßen „Am Dorfteich“ und „Ährenkamp“ in Biestow beschäftigen sich seit Monaten mit der Frage, wie es zu einer Verkehrsberuhigung kommen kann. Jetzt haben sie Anträge an den Ortsbeirat gestellt, damit genau das passiert.

„Wir können die Kinder nicht ohne Aufsicht auf der Straße spielen lassen“, beklagt Susanne Koch. Sie ist eine der Initiatorinnen des Protests. „Wir wünschen uns kreative Lösungen.“ Klaus-Peter Müller vom Verein Leben in Biestow kann sich Bäume oder andere Hindernisse vorstellen, um Autofahrer zu bremsen. Möglich seien auch große auf die Straßen gemalte Tempo-7-Schilder.

Solchen Ideen erteilen Christian Pagenkopf und Mike Wiedow aus dem Amt für Verkehrsanlagen jedoch eine Absage, weil sie rechtlich nicht zulässig seien. Immerhin räumten die Rathausmitarbeiter ein, dass die Situation unbefriedigend sei und die Stadt ein Wohngebiet so nicht wieder bauen würde. Für den Dorfteich bot Wiedow eine rasche und für Anwohner kostenfreie Variante an. Aus Mitteln des städtischen Bauhofs könnte ein Gehweg gebaut werden. Über Zeitpläne konnte er noch nichts sagen.

Anders sieht das am Ährenkamp aus, so Christian Pagenkopf. Hier wären Aufpflasterungen aus städtischer Sicht das einzig probate Mittel zur Verkehrsberuhigung. Diese kosten allerdings und müssten im Haushaltsplan der Stadt auftauchen, so Pagenkopf. Zudem würden die Anwohner mitbezahlen müssen. Der Ortsbeirat Biestow begrüßte die Idee und wartet jetzt auf konkrete Vorschläge aus dem Amt.

Genau wie Susanne Koch aus dem Ährenkamp. Sie weiß, dass es dort wegen einer Einrichtung für betreutes Wohnen und dem damit verbundenen Verkehr durch Pflegedienste, Lieferanten oder die Besucher nicht weniger Autos geben wird. Dass sich Vertreter des zuständigen Amtes aber so schnell um das Problem kümmern, überrascht und erfreut sie. Lösungen müsse es übrigens für das gesamte Wohngebiet geben, so Koch.

tn

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