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Bizarrer Streit um nackte Waden

Rostock Bizarrer Streit um nackte Waden

Die Rostocker Bürgerschaft streitet um die Kleiderordnung im Stadtparlament. Auslöser: Ein Linken-Abgeordneter kam in kurzen Hosen zur Sitzung. Dem Präsidium passt das gar nicht. Auch Rostocks Firmen legen - trotz Sommerhitze - wert auf das Äußere.

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Rostocks Bürgerschaft (Archivbild) streitet um eine Kleiderordnung. Der Präsident will keine Abgeordneten in kurzen Hosen mehr sehen.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Die nackten Waden von Linken-Politiker Kay Nadolny werden in der Rostocker Bürgerschaft zum Politikum: Nadolny war zur Sitzung am Mittwoch in kurzen Hosen gekommen - und hat damit eine Debatte über die Kleiderordnung im Stadtparlament ausgelöst. Denn das Sommer-Outfit passt nicht jedem.

 

Eine generelle Kleiderordnung gibt es offiziell bisher nicht. Noch nicht: „Wir sollten diese Frage jetzt aber mal angehen. Es geht dabei auch um die Würde des Hauses“, so der Bürgerschaftspräsident Wolfgang Nitzsche (ebenfalls Linke). Für ihn sei klar: Kurze Hosen, Sommer-Outfit – nein, das gehöre sich „im hohen Haus“ nicht. „Wir haben als Vertreter der Stadtgesellschaft auch eine gewisse Vorbildfunktion.“

In Rostocks Firmen hingegen gibt es klare Regeln, wie sich die Mitarbeiter zu kleiden haben: Bei der VR-Bank gilt selbst im Hochsommer Krawattenzwang für die Herren. „Als Dienstleistungsunternehmen und Genossenschaftsbank genießen wir hohes Vertrauen bei unseren Kunden. Entsprechend wollen wir unseren Kunden angemessen begegnen wie diese es von uns erwarten“, so Privatkunden-Leiter Sven Haase. Selbst bei der für ihre legeren Kreuzfahrten bekannten Reederei Aida gibt es Grenzen des guten Geschmacks: „Bei Herren, die am Abend kurze Hosen tragen, endet unsere Toleranz“, sagt Reederei-Sprecher Hansjörg Kunze. Das gelte für die Crew und auch die Gäste.

Andreas Meyer

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