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Bomben-Entschärfung wird für Stadt teuer

Östliche Altstadt Bomben-Entschärfung wird für Stadt teuer

Ein Jahr nach dem Einsatz im Petriviertel muss Rostock 30 000 Euro zahlen

Östliche Altstadt. Der Fund einer Fliegerbombe auf einer Baustelle im Petriviertel – im Sommer 2015 hielt er tagelang die Bewohner der Östlichen Altstadt in Atem. Große Teile des Viertels wurden evakuiert, der Fund aus dem Zweiten Weltkrieg konnte nach tagelangen Vorbereitungen entschärft werden. Für die Stadtkasse kommt das dicke Ende aber erst jetzt: Rostock muss fast 27000 Euro für die Entschärfung zahlen.

Ein bisher einmaliger Vorgang. Denn eigentlich trägt das Land die Kosten, wenn Altlasten aus den Weltkriegen entsorgt werden müssen. Doch statt die Bombe noch am Tag des Fundes zu entschärfen, ließ

die Stadt den Termin um fünf Tage verschieben. Ein Grund: In der Nähe des Fundortes befinden sich gleich mehrere Alten- und Pflegeheime. Die Stadt wollte deren Evakuierung vorbereiten. Zudem sollten die angrenzenden Gebäude für den Fall einer Explosion geschützt werden, sagt Ordnungssenator Chris Müller (SPD). „Ohne umfangreiche Schutzmaßnahmen wären bei einer Detonation massive Schäden an den Nachbarhäusern entstanden.“ Allerdings kostete diese Verzögerung Geld: 27000 Euro, die nun das Rathaus zu zahlen hat. „Wir sind in Widerspruch gegen die Rechnung gegangen, hatten aber keinen Erfolg“, so Müller. Insgesamt kostet die Entschärfung der Brandbombe aus dem Weltkrieg fast 118000 Euro.

am

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