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Bombenfund am CJD stammt vielleicht von Flakstellung

Rostock Bombenfund am CJD stammt vielleicht von Flakstellung

Nachdem am vergangenen Donnerstag gleich vier Sprenggranaten auf einer Baustelle neben der Christophorusschule gefunden worden waren, hat ein Rostocker nun Hinweise auf deren Herkunft.

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Die am Donnerstag geborgenen Granaten haben einen Durchmesser von 15 Zentimeter und sind etwa einen halben Meter lang. Sie könnten von einer Flakstellung aus dem Zweiten Weltkrieg stammen.

Quelle: Stefan Tretropp

Rostock. Die vier Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg, die am Donnerstag an der Ecke Asternweg / Groß Schwaßer Weg entdeckt und geborgen wurden, könnten von einer Flakstellung herrühren, vermutet ein Rostocker. Die Bergung der Geschosse hatte für die Evakuierung eines Grundschulgebäudes gesorgt.

„Genau an dieser Ecke, nur fünf Meter neben dem Asternweg, war eine Flakstellung“, erinnert sich Ulrich Woltenmath. 1945 sei das Rohr der Flak zwar demontiert, der Rest aber noch bis 1956 an der Straßenecke zurückgelassen worden. „Auch das Drehgestell war noch da. Ich kann mich noch so gut daran erinnern, weil ich als Kind dort mit meinem Bruder gespielt habe“, so der 66-Jährige. Das Drehgestell habe dabei ein gutes Karussell abgegeben.

Der Rentner kann sich deshalb gut vorstellen, dass neben der Flakmunition noch andere Überbleibsel der Flugabwehrkanone auf der Baustelle neben der Christophorusschule schlummern.

Von Nele Reiber

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