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Brettspiele im Trend: Studenten testen Klassiker und Neuheiten

Kröpeliner-Tor-Vorstadt Brettspiele im Trend: Studenten testen Klassiker und Neuheiten

Anlässlich des Welt-Brettspiele-Tags stellt Carsten Opitz einen Teil seiner Sammlung kostenlos zur Verfügung / Mehr als 70 Interessierte sind ins Peter-Weiss-Haus gekommen

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Die Studenten Till-Mathis Plötz (v.l., 27), Anastasia Schlegel (27) und Johanna Hansen (23) testen das Spiel Karuba.

Quelle: Pauline Rabe

Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Codenames, Imhotep und Karuba – das sind die diesjährigen Nominierungen für das Spiel des Jahres. Anlässlich des Welt-Brettspiele-Tages konnten diese und mehr als 100 weitere Spiele am Samstag im Peter-Weiss-Haus getestet werden. Bereitgestellt wurden die Spieleklassiker und -neuheiten von Carsten Opitz. Mehr als 70 Interessierte kamen in die Doberaner Straße 21.

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Anlässlich des Welt-Brettspiele-Tags stellt Carsten Opitz einen Teil seiner Sammlung kostenlos zur Verfügung / Mehr als 70 Interessierte sind ins Peter-Weiss-Haus gekommen

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Karten-, Brett- und Gesellschaftsspiele

130 Spiele stellte Carsten Opitz für Interessierte bereit.

3 Mal fand die Veranstaltung bereits statt. Anlass war jedes Jahr der Welt-Brettspiele-Tag.

70 Besucher spielten am Nachmittag mit- und gegeneinander.

Die drei Nominierungen für das diesjährige Spiel des Jahres konnten dabei im Peter-Weiss-Haus getestet werden.

„Insgesamt ist meine Sammlung noch größer“, erzählt der 28-Jährige. Darin finden sich sowohl Karten-, Brett- als auch Gesellschaftsspiele. „Sammeln und Spielen sind meine Hobbys.“ Mindestens ein Mal wöchentlich treffe er sich dafür mit seinen Freunden. Die Idee zu einem gemeinsamen Spielenachmittag hatte der angehende BWL-Student schon seit mehreren Jahren. „Den Anlass dazu fand ich aber erst, als ich vor drei Jahren vom Welt-Brettspiele-Tag hörte“, so Opitz. Das Interesse war sofort da. „Zu den ersten beiden Veranstaltungen kamen jeweils um die 50 Besucher.“ In diesem Jahr waren es bereits am Nachmittag 70. Grund dafür sei die Werbung über Facebook und Flyer sowie Mundpropaganda über Freunde. „Die Besucher sind jedes Mal zum großen Teil Studenten“, sagt Opitz. Schade sei, dass nicht mehr Familien das Angebot wahrnehmen. „Ich habe extra auch einige Spiele für Kinder mitgebracht.“

Der Nachmittag kostete die Besucher weder Eintritt noch eine Ausleihgebühr. „Ich wurde bei der Organisation finanziell vom Allgemeinen Studierendenausschuss (Asta) der Rostocker Uni unterstützt“, sagt Opitz. Weitere Hilfe kam bei der Veranstaltung von Freunden. „Sobald jemand ein Spiel ausleiht, erklären ich oder einer meiner fünf Helfer ihm die Regeln.“ So dauere es nicht so lange, bis losgelegt werden könne, und die Besucher hätten schneller Spaß.

„Das finde ich super“, bestätigt Johanna Hansen. Die Agrarwissenschaftsstudentin empfindet das Einlesen in Anleitungen ansonsten meist eher nervig. Als Schatzsucher testete sie mit Till-Mathis Plötz und Anastasia Schlegel das Legespiel Karuba. „Wir haben uns extra eins ausgesucht, welches für uns alle neu ist“, so die 23-Jährige. Beraten wurden die Freunde in ihrer Auswahl von Opitz und seinen Freunden.

Soziologiestudentin Lena Weigel probierte ebenfalls ein für sie unbekanntes Spiel aus: Imhotep. Bei diesem Brettspiel sind sowohl Taktik als auch etwas Glück gefragt. Die Spieler stehen vor der Aufgabe, verschiedene Monumente mit Hilfe von Steinen zu bauen. Die Anordnung dieser entscheidet, wer am Ende die höchste Punktzahl erreicht. Mitspieler Mark Jurrat fand keinen Gefallen an dem Spiel.

„Das mag daran liegen, dass ich nicht gewonnen habe“, erklärt der Chemiestudent lachend. Sein Favorit „Kingdom Builder“. „Das spielen meine Familie und ich gerne zu Weihnachten.“ Genau wie Opitz treffe er sich auch häufig mit Freunden zum Spielen.

„Bei den Spielenachmittagen sind auch schon einige neue Freundschaften entstanden“, sagt Opitz. Das sei toll. Für Begeisterung sorgte auch der Veranstaltungsort. Im Freigarten des Peter-Weiss-Hauses konnte beim Spielen die Sonne genossen werden. „Die Atmosphäre ist super“, sagt Markus Funke. Der ganze Nachmittag sei eine gute Idee. Mit Denise Hollas wagte sich der Lehramtsstudent an das kürzeste Entwicklungsspiel: das „Acht-Minuten Imperium“. Wie der Name verrät, geht es hierbei darum, in nur acht Minuten die Welt zu erobern.

Pauline Rabe

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