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Brote der Innungsbäcker im Qualitätstest

Stadtmitte Brote der Innungsbäcker im Qualitätstest

82 Prozent der Brotproben schnitten mit sehr gutem Ergebnis ab

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Bäckermeister Andreas Kröger (r.) reicht dem Prüfer Michael Isensee Brote zur Begutachtung.

Quelle: Foto: Anette Pröber

Stadtmitte. Ein ungewöhnliches Ereignis gab es am Freitag im Rostocker Hof zu sehen: Die Bäcker- und Konditoren-Innung der Kreishandwerkerschaft Rostock-Bad Doberan hat zur öffentlichen Brotprüfung gebeten. Acht Bäcker der Innung haben 33 verschiedene Brote zum Qualitätscheck eingereicht.

„Ein Brot sollte gut durchgebacken sein, eine nicht zu kleine Kruste besitzen, das Auge genauso ansprechen wie die Geschmackssinne“, erklärt Michael Isensee, Prüfer beim Deutschen Brotinstitut Weinheim. Er begutachtet eine frisch abgeschnittene Scheibe. „Sehr ordentlich. Das Mecklenburger Brot hat den typisch leichten Kümmelgeschmack“, bemerkt der Sachverständige vom Brotinstitut, das deutschlandweit jährlich rund 20 000 Brote testet. Isensee füllt den Testbogen aus: Note sehr gut.

„Es ist auch für gestandene Bäcker nicht schlecht, eine Außensicht zu hören“, erklärt Teilnehmer Peter Stern, Bäckermeister in Laage. Zur Prüfung werden Brote vorgestellt, die bereits einen Tag alt sind und sich gut schneiden lassen. Fünf Tage sollte es bei guter Lagerung halten. „Unser Brot ist ein vollkommenes Naturprodukt, von Hand gemacht. 400 gehen täglich über die Theke“, sagt Andreas Kröger von der Landbäckerei in Gresenhorst. „Gute Qualität spricht sich herum. Für Bäcker ist es wichtig, dass Kunden Freude am Geschmack finden. Und wenn diese dann auch noch ausgezeichnet werden, dann ist das ein I-Tüpfelchen", meint Matthias Grenzer, Innungs-Chef und Inhaber der Warnemünder Konditorei Café Wegner. Er ist mit der Prüfung zufrieden. Von 33 Broten schnitten 82 Prozent mit der Note „sehr gut“, 18 Prozent mit „gut“ ab. Alle Bäcker hatten Brote mit der Höchstnote dabei.

„Ein gutes Brot ist viel wert“, meinen Barbara und Claus Jüdes aus Teterow. Sie hatten sich vom Duft anziehen lassen, selbst mit verkostet und sich für ein Dinkelbrot entschieden.

Anette Pröber

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