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Buckelpiste: Wildrestaurant nur über maroden Sandweg zu erreichen

Barnstorfer Wald Buckelpiste: Wildrestaurant nur über maroden Sandweg zu erreichen

Das knapp 400 Meter lange Stück sei schon länger in schlechtem Zustand / Betreiber reparieren notdürftigste Stellen selbst / Komplette Sanierung zu kostspielig

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Tiefe Löcher vor dem Restaurant „Jägerhütte“: Wer nicht aufpasst, kann leicht umknicken.

Quelle: Philip Schülermann

Barnstorfer Wald. Ungewollter Stoßdämpfertest im Barnstorfer Wald: Wer derzeit mit dem Auto zum Restaurant „Jägerhütte“ fahren möchte, rumpelt über eine Huckelpiste. Auf dem knapp 400 Meter langen Stück versacken die Autoreifen zentimetertief. Auch für Fußgänger ist dieser Sandweg eine Qual. Wer nicht aufpasst, kann schnell umknicken.

OZ-Leserin Ingrid Strupp ist zwar begeistert von der Gaststätte mitten im Wald. „Wir wollten nach vielen Jahren mal wieder mit unseren Gästen die traditionsreiche Gaststätte besuchen“, sagt sie. „Wir wunderten uns dann jedoch über die vielen Löcher im Sandweg.“ Ihnen blieb nichts anderes übrig, als die Strecke über den Tannenweg zu nehmen, denn dies ist der einzige Zugang zur „Jägerhütte“. „Ich kann mich noch daran erinnern, als der Weg in Ordnung war. Dies liegt aber viele Jahre zurück. Aktuell ist dieser Weg eine Qual“, sagt auch Manfred Strupp.

Beide sind verärgert über den derzeitigen Zustand. „Wie kann die Stadt Rostock als Tourismusmagnet es sich leisten, so ein beliebtes Ausflugsgebiet im Barnstorfer Wald bei der Wegeplanung zu vergessen?“, fragt Ingrid Strupp. Ein Aushängeschild für eine gastfreundliche Stadt sei dieser Weg für sie jedenfalls nicht.

Laut Heiko Tiburtius, Leiter des städtischen Tiefbauamtes, ist die Hansestadt für diesen Straßenabschnitt nicht zuständig. „Der Rostocker Zoo ist Baulastträger für diesen Abschnitt“, teilt er mit.

Der Zoo äußerte sich dazu gestern auf OZ-Anfrage nicht.

Leidtragende ist Nadine Herbrich-Lembke, Geschäftsführerin der „Jägerhütte“. „Wir haben aktuell mit der Baustelle im Tannenweg schon genug zu tun. Dann ist ein solcher Weg für Gäste unseres Hauses nicht optimal“, sagt sie. Für Herbrich-Lembke ist es egal, ob dafür nun die Hansestadt oder der Zoo zuständig ist. „Fakt ist, dass der Weg nicht einladend ist.“

Die Geschäftsführerin der „Jägerhütte“ hat auch selbst schon die Initiative ergriffen. „Wir haben bereits häufiger die gröbsten Schlaglöcher beseitigt“, so die Geschäftsführerin. Aber einerseits würden die Ausbesserungen durch den Regen nicht mal ein Jahr lang halten und außerdem würden sich immer mehr Löcher bilden. „Wir haben auch mit einer Baufirma gesprochen. Der komplette Weg würde allerdings einen sechsstelligen Betrag kosten. Das wäre für uns zu teuer“, sagt sie.

Mathias Otto

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